Ausbildung der Kritikfähigkeit in luziden Träumen (Teil 1)

Freitag, 3. Juni 2016 Matrixblogger
gepinnt von Der Matrixblogger

Die Kunst des luziden Träumens, d.h. man erkennt während eines nächtlichen Traumes, dass man träumt, gewinnt somit eine unglaubliche Klarheit und kann den Traum dennoch aufrechterhalten, ist eine vergessene Praxis, die nur wenigen Menschen in unserer Welt ausüben. Die meisten Menschen betrachten das luzide Träumen als ein Märchen,

einen Zustand, den man nicht erreichen kann. Wieder andere glauben, dass es eine Realitätsflucht darstellt, derart klar und deutlich zu träumen bzw. den ansonsten nur erinnerten Traum zu einem gegenwärtigen und voll bewussten Erlebnis zu machen. Doch wenige finden das Ausbilden einer höheren Bewusstheit im Traum als sehr energiespendend und mit unvergesslichen Erfahrungen und Abenteuern bestückt, sodass sie dafür diverse Techniken anwenden, um zum ersehnten Ziel zu gelangen… Ich habe in dem Artikel “7-Kombinations-Technik” eine Reihe von Techniken beschrieben, die das luzide Träumen viel leichter erreichbar gestalten. Hierbei handelt es sich um die klassische Vorgehensweise zum Erreichen dieser interessanten Fähigkeit. Eine weitere Möglichkeit stellt die Ausbildung der Kritikfähigkeit im Träumen dar. Bei der Beobachtung des Gehirns während des Traumzustandes, fanden die Schlafforscher heraus, dass die für die Kritikfähigkeit bezogene Gehirnregion geradezu inaktiv ist. Das ist der Grund, wieso sich im Traum Menschen verwandeln und Gebäude in Luft auflösen können, ohne, dass man sich so sehr darüber wundert, dass der Traum als solcher enttarnt wird. Das Problem ist also die fehlende Stimulation des Gehirnbereiches, der für die Selbsterkenntnis über den Traumzustand in der unmittelbaren Gegenwart aufklärt. Die Frage ist, wie kann man diesen Bereich für das kritische Denken in einem Traum aktivieren? Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass einige luzide Träumer darüber berichten, dass sie in bestimmten Momenten einer Art Agent begegnen, ganz ähnlich wie in dem Film “Die Matrix“, die sich dafür einsetzen, den luziden Träumer aus dem Traum zu werfen bzw. ihn aus bestimmten Traumebenen zu verbannen. Man sieht in solchen Fällen keinen Agenten im schwarzen Anzug vor sich stehen, sondern eine vertraute Person, die sich ganz plötzlich anders verhält. Diese Person wird misstrauisch, hat von einem Moment zum anderen eine unangenehme und bedrohliche Ausstrahlung. Sie versucht, den Träumer als luziden Träumer zu enttarnen, um ihn dann hinauszuwerfen oder so sehr zu verstricken, dass er die Klarheit wieder verliert. Dabei kann es sich sowohl um den eigenen Partner als auch um ein Familienmitglied oder einen guten Freund handeln. Der “Agent” lädt” sich in die vertraute Person herunter, sobald der luzide Träumer eine bestimmte Traumebene betritt. Somit ist dieser eine Art Traumprojektion, die, mitunter auch symbolisch, für die fortführende Deaktivierung des kritischen Denkzentrums steht. Die Aktivierung des logischen Denkzentrums zur gewohnten Kritikfähigkeit sollte daher für das Erlernen des luziden Träumens Priorität haben. Natürlich existiert noch ein weiterer Grund, warum solche Agenten, die vertraute Personen im Traum übernehmen und gegen den Träumer arbeiten, bis er die jeweilige Ebene verlässt oder seine Luzidität wieder verliert. Doch erst einmal sollte der angehende Träumer so weit kommen, dass er überhaupt luzide wird… (Teil 2 in Kürze)

Dieser Artikel wurde verfasst von © Matrixblogger.de

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