Kokosnussöl: harmonisierend, antibakteriell, pilzhemmend… lecker.

Das Fett der Kokospalme hat, in unseren Körper aufgenommen, vielfältige positive Wirkungen. Besonders im Mundraum hilft es, an der Basis für Ordnung zu sorgen. Nun hat auch die Wissenschaft erkannt, dass dieses Öl weitreichende Heilungspotentiale birgt und vor allem prophylaktisch Schäden an Zähnen (Karies) und Zahnfleisch (Parodontitis/-ose) vermeiden hilft. Weiterlesen

Anti G7 Demo: 40.000 Menschen gegen TTIP g7 Gipfel: TTIP Stoppen, Klima retten, den Wohlstand aller Menschen gründen. Bewegende Demo in München

Ein bewegender Erfolg für uns alle:
In München bekundeten gestern 40.000 Menschen ihren Unmut und die Abkehr von dem gegenwärtig hinter verschlossenen Türen ausgehandelten Freihandelsabkommen (TTIP). Initiiert wurde diese friedliche Demonstration von der engagierten Internet-Petitions-Plattform Campact. Gegenwärtig tagt auf Schloss Elmau die WirschaftsElite (G7), mit unglaublichen Aufwendungen abgeschottet und inszeniert. Ziel dieser Abkommen ist die uneingeschränkte wirtschaftliche HandlungsFreiheit und Märkte-Kontrolle durch Weltkonzerne wie Monsanto, Nestlé… und die immer vollkommenere Untergrabung der Menschenrechte auf Selbstbestimmung und Unversehrtheit. Weiterlesen

Rohkost-Rezept Gemüse milchsauer vergären am Beispiel Sauerkraut

Publiziert am von Nils Pischel

Rohkost-Rezept Gemüse milchsauer vergären am Beispiel SauerkrautIn der Hochsaison kann man einen 10 Kg Sack Weißkohl oder Rotkohl für gerade einmal 3,- EUR erwerben. Warum also nicht dann Großmengen aufkaufen und Hamstervorräte anlegen? Ich möchte Euch am Beispiel von Sauerkraut zeigen wie einfach Ihr Euch mit dieser deftigen Rohkost für kleines Geld versorgen könnt! Weiterlesen

Chlordioxid: Anwendung und Dosierung

In diesen Beiträgen wird die Anwendung von Chlordioxid erläutert. Dies stellt keine Empfehlung zur Anwendung dar. Dieses Präparates ist ausschließlich zur Desinfizierung von Wasser zugelassen. Wir selbst wenden es erfolgreich universell zur Selbstheilung an. (Anm. der Redaktion) Weiterlesen

Sensation in Russland! 1 Hektar Land auf Lebzeiten im Fernen Osten

Quelle: Verfasst von Erdenherz.” (https://erdenherz.wordpress.com/2015/01/20/sensation-in-russland-1-hektar-land-auf-lebzeiten-im-fernen-osten/)

Sensation in Russland! 1 Hektar Land auf Lebzeiten im Fernen Osten

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Eine Neuigkeit verbreitete sich heute wie ein Lauffeuer in den russischen Medien: der russische Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin hat der Idee zugestimmt, jedem Bürger des Fernen Ostens,einen Hektar Land zu übertragen.

Der Ferne Osten ist einer von 8 (mit Krim 9) Föderationskreisen Russlands, mit einer Fläche von mehr als 6,2 Mio. Quadratkilometern (was etwas mehr als ein Drittel der gesamten Föderation ausmacht). Diese Region ist ein unendlich weites Land und eines der am dünnst besiedelsten Gebiete der Erde: 1 Einwohner pro qkm² – 6 Millionen Menschen zusammen.

Der Präsident sieht zum einen die Entwicklung und Besiedelung des Fernen Ostens vor, zum anderen geht es darum, als Staat unabhängig von auslänischen Lebensmittelexporten zu werden. Gefördert werden auch kleinere Agrar- und Forstwirtschaftsunternehmen. Das Besondere an dem neuen Gesetz: Im Gegensatz zu früheren Gesetzen zur Förderung der bäuerlichen Familienkultur, durch die russischen Bürgern steuerfreie Landstücke für den Gemüseanbau zur Verfügung gestellt wurden (und werden), gibt es im Fernen Osten nun auch die Möglichkeit ein Haus auf diesem Land zu errichten.

Nach dem einem Mensch, einer Familie oder einer Firma kostenlos ein Hektar Land (10.000qm²) übertragen wurde, soll (nach) 5 Jahre(n noch einmal) kontrolliert werden, ob das Landstück auch tatsächlich bewirtschaftet wird. Danach wir das Land (wenn es gut gepflegt wird) demjenigen übertragen.

Bereits vor kurzem schrieb die “Agrarzeitung”, dass in Russland ab 2015 die biologische Landwirtschaft gesetzlich geregelt werden soll. Laut dem Aussenbüro des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA), sind mehr als 50% der Russen bereit, Bioprodukte zu kaufen (bisher lag der Marktanteil bei 0,1%).

Der Oblast Belgorod, an der Grenze zur Ukraine, war den Ideen Anastasias als erstes gefolgt. Dort leben bereits Familien wieder auf einem 1 Hektar großen Familienlandsitz…

 

 

Dr. Andreas L. Kalcker – Chlordioxid, Impfungen & Autismus // SPIRIT OF HEALTH 2014

Adrian Jones – Schwarze Salbe – Heilung von Brust- und Hautkrebs // SPIRIT OF HEALTH 2014

Chlordioxid: der unterdrückte Segen

gepinnt von: http://faszinationmensch.com/2015/03/23/mms3/

Über die Wunderwaffe Chlordioxid und den Zusammenhang von Impfen, Parasiten und Autismus …

 Manfred Voss hatte uns vor eineinhalb Jahren über seine Selbstversuche und Erkenntnisse zu Chlordioxid in seinem Artikel: Chlordioxyd  stellt im Körper das gesunde “elektrische Gleichgewicht des Stoffwechsels auf Zellebene” wieder her … berichtet und in einem zweiten Artikel auch noch über seine Dosierungen. Inzwischen hatten wir schon wahrnehmen müssen, wie die Pharmaindustrie den Kampf gegen Befürworter und Verbreiter von Chlordixyd angezogen hat. Das dennoch das Interesse an Chlordixyd sehr hoch ist, zeigt sich daran, dass Manfred´s Artikel inzwischen der sechstmeistgelesene auf dem Blog ist.

Andreas Ludwig Kalcker

Vor vier Tagen ist der auf dem Kongress SPIRIT OF HEALTH  2104 gehaltene Vortrag von Dr. Andreas L. Kalcker auf Youtube hochgeladen worden, der die Annahmen von Manfred bestätigt. Herr Kalcker erklärt recht gut die physikalisch-biologischen Eigenschaften von Chlordioxid. Zudem berichtet er von vielen Heilungen bis dahin aussichtsloser Krankheitsfällen. Spannend insbesondere seine Erkenntnisse über die Zusammenhänge von Impfungen, Parasiten und Autismus.

Herr Kalcker, lebt seit über 30 Jahren in Spanien, ist finanziell unabhängig und kann sich daher frei mit dem beschäftigen, was in seinem Interesse steht. Aber hört selbst:

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Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes

GekaufteWahrheitDie Biologen Árpád Pusztai und Ignacio Chapela haben kritische Studien zu gentechnisch veränderter Nahrung publiziert. Die Folgen für die beiden Forscher waren gravierend: Sie wurden mit der Streichung von Forschungsmitteln konfrontiert, und es wurde versucht, ihren wissenschaftlichen Ruf zu ruinieren. Der Dokumentarfilm „Gekaufte Wahrheit” erzählt an ihrem Beispiel vom Einfluss der Gentechnikunternehmen auf die Wissenschaft. Weiterlesen

Johann Bessler, Entdecker des GravitationsMotors

»Hier steht eine Revolution bevor« − Das Geheimnis ewiger Energie

Markus Gärtner

Erfolgsautor Andreas von Rétyi hat ein neues, fesselndes Buch geschrieben. Im Mittelpunkt stehen der bis heute geheimnisumwitterte Johann Bessler und sein unfassbares Ewigkeits-Rad. Hat Bessler schon vor langer Zeit die geniale Lösung für alle Energieprobleme unserer Welt gefunden? Bereits vor über 200 Jahren präsentierte der mysteriöse deutsche Erfinder einer verblüfften Öffentlichkeit erstmals das einzigartige Rad, das von unsichtbaren Kräften getrieben wurde. Es schien für alle Ewigkeit zu laufen.

 

Selbst die größten Gelehrten der Zeit fanden keine Erklärung. Von Rétyi versucht in seinem packenden Buch, diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Markus Gärtner hat mit ihm über sein neues Werk gesprochen.

Herr von Rétyi, nach Ihrem Buch »Energie ohne Ende« widmen Sie sich wieder dem Energie-Thema. Handelt es sich um eine Fortsetzung des ersten Buches? Und wie sind Sie überhaupt dazu gekommen, über die brandaktuelle und vielfach brisante Energiethematik zu schreiben?

von Rétyi: Kurz gesagt: Weil auch hier Wissen und Wahrheit unterdrückt wurden und nach wie vor unterdrückt werden. Schon viele geniale Erfinder wurden aus eher niederen Interessen heraus als Fantasten verschrien. Sie wurden verfolgt und angegriffen. Gewisse Kreise wollten deren Arbeit vollends vernichtet sehen. Bis heute.

Dieses wichtige Thema ist weitaus vielschichtiger als man auf den ersten Blick meinen könnte. Bei meinen beiden aktuellen Arbeiten handelt es sich aber um zwei inhaltlich grundverschiedene Bücher. Der Schwerpunkt meines ersten Buches liegt auf modernen Alternativen zu den fragwürdigen Mainstream-Projekten.

Es beschäftigt sich mit mehr als erstaunlichen Lösungen verfemter Denker und zeigt sehr aktuelle Ideen auf. Auf verständliche Weise beschreibt es auch ungeahnte Möglichkeiten, wie sie eine »neue« Physik bietet, die teils bereits durch erfolgreiche Experimente bestätigt wird. Natürlich stehen sie unter dem Beschuss der etablierten Forschung. Aber hier steht eine Revolution bevor.

In Ihrem neuen Buch machen Sie quasi eine Zeitreise von zwei Jahrhunderten …

von Rétyi: Mein neues Buch zum Geheimnis ewiger Energie greift eine einzigartige Geschichte auf, die bereits lange zurückliegt, aber aktuell ist, wie wohl nie zuvor. Im 18. Jahrhundert baute der deutsche Erfinder Johann Bessler, auch als »Orffyreus« bekannt, mehrere unfassbare Räderwerke, die scheinbar auf ewig zu laufen schienen. Selbst der große Universalgelehrte Leibniz war fasziniert von dieser Konstruktion und fand keine Erklärung.

Diese Räder absolvierten trotz strengster Kontrolle durch unabhängige Prüfer jeden noch so harten Dauertest und liefen über Wochen hinweg. Niemand konnte das erklären. Ich versuche auch, diesen einmaligen Fall in das Umfeld von ungewöhnlichen Erfindungen vor und nach Bessler einzubetten. Insgesamt wird daraus eine ganz eigene Zeitreise zu einem faszinierenden und unterdrückten Kapitel der Geschichte um ewige Energie.

Was glauben Sie, hat der geheimnisvolle Johann Bessler ein echtes Perpetuum mobile erfunden?

von Rétyi: Das glaubte schon Leibniz nicht. Und auch heute bleibt für ein echtes Perpetuum wohl definitiv kein Raum. Nein, das also sicher nicht. Bis heute haben sich Erfinder, Ingenieure, Wissenschaftler und interessierte Einzelpersonen den Kopf über Besslers Geheimnis zerbrochen. Es gibt hoffnungsvolle Ansätze, teils auch hochtrabende Lösungsansprüche, aber natürlich muss so etwas dann auch in der Praxis funktionieren.

Das konnte meines Wissens bis heute nirgends wirklich nachgewiesen werden. Aber genau das macht die Sache noch viel spannender. Wer offen an das Thema herangeht, wird wohl davon ausgehen müssen, dass Bessler den Kampf um die ewige Energie gewonnen hat. Nur wollen das viele eben nicht wahrhaben.

Wer war dieser Johann Bessler eigentlich, und wie kann seine Energielösung ausgesehen haben?

von Rétyi: Bessler war ein vielseitig begabter Mann, der das Wissen seiner Zeit wie ein Schwamm in sich aufsog und keine Gelegenheit verstreichen ließ, sein Ziel zu erreichen – das ewig laufende Rad. Er wurde vielfach als Hochstapler verhöhnt. Doch niemand konnte ihm Betrug nachweisen. Viele wollten ihm schaden. Aber seine Gegner mussten hierfür selbst zur Manipulation greifen, um Bessler in ein schlechtes Licht zu rücken, während sich etliche große Gelehrte fasziniert von der Erfindung des Orffyreus zeigten.

Wohin gehen die Vermutungen bezüglich der Energiequelle?

von Rétyi: Dieser Mann nutzte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Gravitationskraft für sein Rad. Und die ist in ihrem innersten Wesen bis heute noch unverstanden. Doch lassen Besslers kryptische Andeutungen weit mehr vermuten. Gerade die aktuelle Forschung lässt hier gleich einige Möglichkeiten denkbar erscheinen. Die Physik legt verborgene, universell vorhandene, schier unerschöpfliche Energiequellen nahe, die nur endlich zugänglich gemacht werden müssen.

Die Geschichte um Orffyreus liegt Jahrhunderte zurück – hat sie für uns heute noch Bedeutung?

von Rétyi: Ja, auf jeden Fall. Und ja, es ist wirklich eine alte Geschichte. Gerade das ist so faszinierend daran. Bessler starb Ende 1745, die Vorführung seines ersten Rades fand im Jahr 1712 statt und liegt somit über 300 Jahre zurück. Das gesamte Szenario bettet sich in ein Umfeld, das sehr zurückhaltend gesagt, weitaus mehr als 200 Jahre in die Vergangenheit reicht. Und doch, gerade angesichts der modernen Entwicklungen auf dem Gebiet alternativer Energien, vor allem zur Nutzung von Vakuumenergie, könnte das Thema gar nicht aktueller sein.

Fand schon Bessler die Lösung aller Energieprobleme dieser Welt?

von Rétyi: Bessler kannte sie höchstwahrscheinlich tatsächlich schon, was ihn so wichtig werden lässt. Und nicht zu vergessen, wir schwimmen in einem riesigen Ozean sichtbarer, aber auch unsichtbarer Energie. Der Kosmos ist voll davon, unsere gesamte Erde wird geradezu übersättigt mit Energie von außen. Nur verpufft fast alles davon ungenutzt, sieht man von einigen kaum überzeugenden Versuchen auf dem Sektor erneuerbarer Energien ab. Da kündigen sich ganz andere Alternativen an.

Welche könnten das sein?

von Rétyi: Natürlich darf man nicht jede Behauptung zu alternativen Energiekonzepten glauben. Aber einzelne Erfinder haben teils sogar bereits sehr überzeugende Praxis-Ergebnisse vorgelegt. Diese demonstrieren, dass sich der Energie-Ozean wirklich effektiv anzapfen lässt – und auch: wie das realisierbar wird. Bereits Bessler kann den Schlüssel liefern. Allerdings gibt es auch machtvolle Personenkreise, denen solche neuen, extrem preisgünstigen − teils sogar kostenlosen universellen Energiequellen − ein Dorn im Auge sind. Sie wollen nicht, dass entsprechende Informationen publik werden. Und genau das muss sich ändern!

Andreas von Rétyi; Das Geheimnis ewiger Energie; Gebunden, 256 Seiten, zahlreiche Abbildungen; Verlag: Kopp Verlag; Artikelnummer: 942700; Preis: 19,95 €; Versandkostenfrei in Europa, inkl. MwSt

Es gibt keine Zeit. Es gab nie eine und es wird nie eine geben.

Es gibt keine Zeit. Es gab nie eine und es wird nie eine geben.

Hier erklärt Josh Richardson, ein Blogger und Heiler, erfrischend einfach, was es mit der Zeit auf sich hat. Gedankenfutter in dieser kalten Jahres“zeit“. 😉

http://themindunleashed.org/2015/02/time-never-never-will.html

 

Von: Josh Richardson, Prevent Disease, 4. Februar 2015

Übersetzung: patrizia

Alles existiert im gegenwärtigen Moment, und das ist ein fundamentales Prinzip des Universums, das viele unserer Wissenschaftler immer noch versuchen zu erfassen. Zeit existiert nicht wirklich, und die Quantentheorie beweist dies. Es gibt Dinge, die dir näher sind in der Zeit, und Dinge, die weiter weg sind, genauso wie es Dinge gibt, die dir nah oder weiter weg sind im Raum. Aber die Idee, daß die Zeit an dir vorüberfließt ist genauso absurd wie die Idee, daß dies der Raum tut.

Der Ärger mit der Zeit begann vor einem Jahrhundert, als Einsteins spezielle und allgemeine Theorien zur Relativität die Idee von Zeit als einer universalen Konstanten sprengten. Eine Konsequenz ist, daß die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft keine Absoluten sind. Einsteins Theorien haben ebenso eine Kluft in die Physik gerissen, weil die Regeln der allgemeinen Relativität (die die Gravität und die Struktur des Kosmos im großen Umfang beschreiben) unvereinbar scheinen mit denen der Quantenphysik (die den kleinsten Bereich bestimmen).

Einsteins spezieller Relativitätstheorie zufolge gibt es keine Möglichkeit, Geschehnisse zu bestimmen, die jedermann gleichzeitig wahrnimmt. Zwei Geschehnisse, die beide „jetzt“ geschehen, werden zu unterschiedlichen Zeiten von denen wahrgenommen, die sich mit einer anderen Geschwindigkeit bewegen. Wieder andere werden ganz ein anderes Jetzt erleben, das wiederum Elemente von deinem Jetzt beinhalten könnte, gleichermaßen aber auch nicht.

Das Ergebnis ist ein Bild, bekannt als das geschlossene Universum (block universe): das Universum gesehen von diesem unmöglichen Ausgangspunkt außerhalb von Raum und Zeit. Du kannst durchaus mit einem roten Punkt markieren, wovon du denkst es sei „jetzt“, aber es gibt nichts, das diesen Ort unterscheidet von jedem anderen, außer daß du dort bist. Vergangenheit und Zukunft sind physikalisch nicht anders wie rechts und links.

Die Gleichungen der Physik sagen uns nicht, welche Geschehnisse genau jetzt erscheinen – sie sind wie eine Karte ohne das „Sie befinden sich hier“-Symbol. Der gegenwärtige Moment existiert darin nicht, und ebenso wenig tut dies der Fluß der Zeit. Zusätzlich besagen Einsteins Relativitätstheorien nicht nur, daß es keine einzelne spezielle Gegenwart gibt, sondern daß sogar alle Momente gleichermaßen real sind.

Vor ungefähr vierzig Jahren haben der berühmte Physiker John Wheeler, zu der Zeit an der Princeton Universität, und der verstorbene Bryce DeWitt, zu der Zeit an der Universität von North Carolina, eine außergewöhnliche Gleichung aufgestellt für ein mögliches Bezugssystem um die Relativität und die Quantenmechanik zu vereinen. Aber die Wheeler-DeWitt-Gleichung war immer sehr kontrovers, teilweise weil sie noch eine andere, eine noch mehr verwirrende Wendung für unser Zeitverständnis beiträgt.

 

https://www.youtube.com/watch?v=umfjGNlxWcw

„Man könnte meinen, daß die Zeit einfach verschwindet aus der Wheeler-DeWitt-Gleichung“, sagt Carlo Rovelli, ein Physiker an der Universität von Marseille, Frankreich. „Das ist ein Problem, an dem viele Gelehrte herumgerätselt haben. Der beste Weg Quantenrealität zu begreifen könnte sein, die Vorstellung von Zeit aufzugeben – daß nämlich die fundamentale Beschreibung des Universums zeitlos sein muss.“

Man könnte meinen, daß wenn wir mehr Verständnis von Bewusstsein hätten, wir Zeit besser verstünden. Bewusstsein ist das formlose, unsichtbare Energiefeld von unendlicher Dimension und Möglichkeiten, das Substrat aller Existenz, unabhängig von Zeit, Raum oder Ort, von dem es zwar unabhängig aber doch eingeschlossen und immer gegenwärtig ist. Es umfasst alle Existenz jenseits aller Beschränkungen, Dimensionen oder Zeit, und verzeichnet alle Geschehnisse, egal wie scheinbar unbedeutend sie sein mögen, wie zum Beispiel einen flüchtigen Gedanken. Die Wechselbeziehung zwischen Zeit und Bewusstsein ist aus der menschlichen Perspektive gesehen eingeschränkt, wo sie tatsächlich jedoch unbeschränkt ist.

ES GIBT SO WAS WIE ZEIT NICHT

Julian Barbours Lösung für dieses Problem von Zeit in der Physik und Kosmologie ist so einfach wie sie radikal ist: es gibt so was wie Zeit nicht.

„Wenn man versucht, die Zeit zu erfassen, entgleitet sie einem immer wieder“, sagt Barbour. „Die Leute sind sich sicher, daß es Zeit gibt, aber sie kriegen sie nicht zu fassen. Mein Gefühl sagt mir, daß sie sie nicht zu fassen kriegen, weil es sie überhaupt nicht gibt.“ Barbour spricht mit einem entwaffnenden englischen Charme, der seine eiserne Entschlossenheit und das Vertrauen in seine Wissenschaft Lügen straft. Seine extreme Perspektive resultiert aus Jahren von Forschung von sowohl klassischer als auch Quantenphysik. Isaak Newton betrachtete die Zeit als einen fließenden Fluß, der überall das gleiche Tempo hat. Einstein veränderte dieses Bild, indem er Raum und Zeit vereinte in eine einzige 4-D-Einheit. Aber sogar Einstein ist daran gescheitert, das Konzept von Zeit als ein Maß von Veränderung in Frage zu stellen. Aus Barbours Sicht muss diese Frage auf den Kopf gestellt werden. Es ist die Veränderung, die die Illusion von Zeit aufbietet. Wenn man den Geist von Parmenides channeln würde, sähe Barbor jeden eigenen Moment als eines Ganzes, vollständig und eigenständig existierend. Er nennt diese Momente „Jetzt-Momente“ („nows“).

„Während wir leben, scheinen wir uns durch eine Aneinanderreihung von Jetzt-Momenten zu bewegen“, sagt Barbour, „und die Frage ist, was sind sie?“ Für Barbour ist jeder Jetzt-Moment ein Arrangement von allem im Universum. „Wir haben den starken Eindruck, daß Dinge ihre endgültigen Positionen zueinander haben. Ich ziele darauf ab, alles außer Acht zu lassen, was wir nicht sehen können (direkt oder indirekt) und schlicht und einfach diese Idee von vielen verschiedenen Dingen aufrechtzuerhalten, die gleichzeitig miteinander koexistieren. Da gibt es einfach nur die Jetzt-Momente, nicht mehr und nicht weniger.“

Barbours Jetzt-Momente kann man sich vorstellen als Seiten eines Romans, die vom Buchrücken gerissen und wahllos auf den Boden geworfen wurden. Jede Seite ist eine getrennte Einheit, die ohne Zeit existiert, die außerhalb der Zeit existiert. Wenn man die Seiten nach einem bestimmten Muster ordnet und sich Schritt für Schritt durch sie hindurchbewegt, wird sich die Geschichte entfalten. Und doch, egal wie wir die Seiten anordnen, ist jede Seite vollständig und eigenständig. Wie Barbour sagt, „Die Katze, die springt, ist nicht die gleiche, die landet.“ Die Physik der Realität ist für Barbour die Physik dieser Jetzt-Momente, zusammengefasst als Ganzes. Es gibt keinen vergangenen Moment, der in einen zukünftigen Moment fließt. Stattdessen existieren alle unterschiedlichen möglichen Konfigurationen des Universums, jede möglicher Ort von jedem Atom in der ganzen Schöpfung gleichzeitig. Barbours Jetzt-Momente existieren alle gleichzeitig in einem riesigen platonischen Bereich, der vollständig und absolut außerhalb der Zeit steht.

Unsere Illusion von Vergangenheit kommt daher, weil jeder Jetzt-Moment Objekte beinhaltet, die in Barbours Sprache als „Aufzeichnung“ erscheinen. „Den einzigen Beweis, den wir von vergangener Woche haben ist das Gedächtnis. Aber das Gedächtnis kommt aus einer festen Struktur von Neuronen im Gehirn in diesem gegenwärtigen Moment. Den einzigen Beweis, den wir über die Vergangenheit der Erde haben sind Steine und Fossilien. Aber diese sind nur feste Strukturen in Form eines Arrangements von Mineralien, die wir in der Gegenwart untersuchen. Der Punkt ist, alles was wir haben sind diese Aufzeichnungen, und die haben wir nur im Jetzt.“

Zeit, aus diesem Blickwinkel gesehen, ist nichts, das getrennt vom Universum existiert. Es gibt keine Uhr die außerhalb des Kosmos tickt. Die meisten denken über Zeit wie Newton es tat: „Absolute, echte und mathematische Zeit, an sich und aus ihrer eigenen Natur, fließt gleichmäßig, ohne Rücksicht auf irgendetwas Äußeres.“ Aber wie Einstein bewiesen hat, Zeit ist Teil der Struktur des Universums. Im Gegensatz zu dem, was Newton glaubte, messen unsere gewöhnlichen Uhren nichts, was unabhängig vom Universum ist.

Das Wort „Mechanik“, im Begriff „Quantenmechanik“ weist auf eine Maschine hin, ein voraussehbares, baubares, bekanntes Ding. Das Quantenuniversum, in dem wir leben, ob wir das akzeptieren oder nicht, scheint oberflächlich betrachtet mechanisch und linear zu sein, aber das ist es nicht. Es kann vielleicht besser beschrieben werden als eine unendliche Vielzahl von möglichen linearen Erscheinungen. Wenn wir diesem immer noch mystischen Prozess einen Namen geben müssten, dann vielleicht eher „Quantenumwelt“ als „Quantenmechanik“, weil es aus sich selber gebaut ist. Alles entsteht aus dem Unsichtbaren, auf dem gleichen Weg wie jeder lebende Organismus.

In der Quantenmechanik können alle Teilchen von Materie und Energie auch als Wellen beschrieben werden. Und Wellen haben eine ungewöhnliche Eigenschaft: Eine unendliche Anzahl von ihnen kann am gleichen Ort existieren. Wenn eines Tages bewiesen werden kann, daß Zeit und Raum aus Menge bestehen, könnte die gesamte Menge zusammengehäuft an einem einzigen dimensionslosen Punkt existieren.

Das gegenwärtige vorherrschende Weltbild stellt sich folgendermaßen dar: wenn eine Sache nicht erklärt, eingehend untersucht, analysiert und dokumentiert werden kann mittels eines linearen wissenschaftlichen Gedankenprozesses, dann ist es Hokuspokus. Wenn man eine spirituelle Erklärung für die menschliche Existenz hat, dann gilt man als verrückt, als Träumer. Die wissenschaftliche Haltung besagt, daß alles im Universum allein mit wissenschaftlichen analytischen Methoden erklärbar sein muss, entweder sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt in der Zukunft. „In Ermangelung eines wissenschaftlichen Beweises, ist es nicht die Zeit wert, diskutiert zu werden. Wenn es nicht in eine Schachtel passt mit einem Etikett versehen, dann kann man es vergessen. Finde heraus, in welche Schachtel du es stecken kannst, dann etikettiere es, und dann komm zurück zu uns und wir schauen, ob wir damit einverstanden sind.“ Könnt ihr die Einschränkungen erkennen, die das auf die menschliche Entwicklung hat?

Das Verhalten von Quantenteilchen kann nicht allein wissenschaftlich erklärt werden, das muss man sagen, es kann nicht erklärt werden mit dem Verstand, denn der Verstand funktioniert naturgemäß auf der Basis, daß Realität aus Dingen besteht, Dinge die man herunterbrechen kann zu einzelnen Teilen von Informationen und die man nach linear-mechanischer Art erklären kann. Um zu erkennen, wie fehlerhaft diese Haltung ist, muss man zunächst akzeptieren, daß dies eine relative Welt ist, in der wir leben, und wir auf der bewussten Ebene mit anderen Menschen und mit dem Rest des Universums auf lineare Weise interagieren. Das ist die Natur des Verstandes. Wir müssen jenseits des Verstandes die Antworten finden.

Der Physik zufolge wird unser Leben beschrieben als eine Serie von Scheiben eines Gewindes; wir als Baby, wir beim Frühstück heute morgen, wir als wir anfingen, diesen Satz zu lesen und so weiter, mit jeder Scheibe, die bewegungslos in ihrer jeweiligen Zeit existiert. Wir generieren den Zeitfluß, indem wir denken, daß das gleiche Selbst, welches heute morgen gefrühstückt hat, auch diesen Satz hier liest.

Also, müssen wir uns tatsächlich beklagen, daß die Zeit vergeht? Einstein zum Beispiel hat Trost aus der Perspektive eines zeitlosen Universums gezogen, das er geholfen hat zu erschaffen, indem er die Familie eines verstorbenen Freundes tröstete: „Nun hat er diese seltsame Welt ein wenig vor mir verlassen. Das bedeutet nichts. Menschen wie wir, die wir an Physik glauben, wissen, daß der Unterschied zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft lediglich eine verbissen hartnäckige Illusion ist.“

 

ÜBER DEN AUTOR

Josh Richardson ist ein Blogger, Heiler und beständiger Verfechter der natürlichen Beschaffenheit des menschlichen Bewusstseins.

Die Lupinen auf dem Vormarsch

Für unsere Leser zusammengestellt von Beatrice

Soja ist aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken: Ob als FleischkonsumentInnen über den Umweg als Eiweisslieferant in der Tiermast, oder als VegetarierInnen und VeganerInnen direkt in Form von Tofu und andern Produkten.

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Tomaten selbst anzubauen ist nicht schwer – 45 Kilo Tomaten aus fünf Pflanzen! Wo Sie noch unbedenklich Saatgut kaufen können

tomatenHier gefunden: http://netzfrauen.org/2015/02/04/tomaten-selbst-anzubauen-ist-nicht-schwer-45-kilo-tomaten-aus-fuenf-pflanzen-wo-koennen-sie-noch-unbedenklich-saatgut-kaufen/#more-23777

 

Wer ganz sicher gehen will, dass die Früchte weder genmanipuliert noch bestrahlt sind, baut seine Tomaten am besten selbst an. Dafür braucht man nicht mal einen Garten. Tomaten sind reich an verschiedenen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und damit sehr gesund. 

Viele der alten Toma­ten­sor­ten haben keine Sor­ten­zu­las­sung mehr, sind aber trotzdem noch zu bekommen. Sollten Sie Saatgut kaufen, bitte darauf achten, dass diese ökolo­gisch pro­du­ziert, samen­fest und ohne Gen­tech­nik sind. Wer die faszinierende Entwicklung von selbst gezogenem Gemüse erleben und dabei auch eine reiche Ernte haben möchte, sollte bereits jetzt mit der Aussaat beginnen. Optimale Wachstumsbedingungen finden die Sämlinge auf der warmen Fensterbank in unseren Innenräumen. Eine Aussaatschale mit Erde befüllen. Erde glätten und andrücken und Saatgut in die Erde drücken und wieder zudecken. Zwischen den einzelnen Tomatensamen sollten Abstände von circa 2 cm liegen. Nun ein Tipp, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. 

45 Kilo Tomaten aus fünf Pflanzen!

Wenn der Platz begrenzt ist, versuchen Sie, die Tomaten in einem Doppelring Käfig zu ziehen.

Ursprünglich veröffentlicht im Organic Gardening and Farming Magazine, März 1974
Neu veröffentlicht im Organic Gardening Magazine’s Special Collector’s Ausgabe, Februar/März 2015
Illustration von Steve Harrington

Nachdem ich einen alten Pflaumenbaum entfernt hatte, wollte ich Gemüse pflanzen.
Ich lockerte den Boden so tief ich konnte auf, fügte dann kompostierten Stalldung, Komposterde und frische Küchenabfälle hinzu.
Das sollte ein guter Anfang sein.
Im Baumarkt habe ich zwei Meter dickdrahtigen Gartenzaun (wie Brix Alu Zaun) gekauft, ca. drei Meter hoch.
Dann ließ ich mir von einem Mitarbeiter ein etwa ein 1x1m großes Stück feinmaschiges Drahtnetz (Hasenstall Gitter) zurechtschneiden.
Ich bog das Netz sowie den Gartenzaun jeweils in eine zylindrische Form und fixierte die überlappenden Enden mit Draht.
Dann setze ich den so entstandenen kreisrunden Korb in die Mitte meines gedüngten Stückchen Bodens und füllte ihn bis zur Oberkante mit Kompost.

Den größeren Korb aus Gartenzaun setzte ich drum herum, den Kompost Korb genau in der Mitte, und verankerte ihn fest im Boden, indem ich eine Handbreit Erde rund um die Basis anhäufte.
Als nächstes pflanzte ich 5 Tomaten Setzlinge rund um die Aussenseite des äußeren Geflechtes.
Ich bewässerte sie wöchentlich, indem ich einen langsam tröpfelnden Gartenschlauch oben auf den Kompost Korb legte und laufen ließ.
Als die Ranken wuchsen, knöpfte ich sie mit Nylon Schnur an das äußere Drahtgeflecht.
Etwa 90 Tage, nachdem ich die Setzlinge ausgesetzt hatte, habe ich das erste Kilo sonnenreifer Tomaten eingebracht.
Ich setzte die regelmäßige Bewässerung fort und füllte den Kompostkorb in der Mitte auf, wenn sein Inhalt sich nach unten gesetzt hatte, und durch das Gitternetz herausgewaschen worden war.
Mitte Oktober hatte ich einen Gesamtertrag von 45 Kilo von meinen Pflanzen gepflückt.
Falls Dein Platz also begrenzt ist, versuch mal, Tomaten in einem Doppelring zu ziehen, Du wirst feststellen, die Methode ist unschlagbar!

Wir hoffen Ihnen mit diesem Beitrag gezeigt zu haben, wie einfach es ist, Tomaten selber anzubauen.

Möchten Sie die Herkunft Ihres Saatgutes ausfindig machen, dann nutzen Sie die dafür vorgesehene Europäische Datenbank: Plant variety database

Wo können Sie noch unbedenklich Saatgut kaufen? Dazu haben wir eine kleine Auflistung erstellt. In der Hoffnung, es ist nicht alles Monsanto oder was!

  • Eine Auswahl von Biosaatgut gibt es bei bei Bio-Saatgut.

  • Eine Vielzahl an alten Nutzpflanzen finden Sie bei der Arche Noah, deren Ziel ist, auch alte Kulturpflanzen zu erhalten und zu vermehren

  • Die Bingenheimer Saatgut AG ist eine Gruppe aufgeschlossener und engagierter Demeter-Gärtnerinnen und -Gärtner und schlossen sich im „Initiativkreis für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem Anbau“ zusammen. Bingenheimer Saatgut AG

  • Der VERN e.V. erhält ca. 2.000 alte Nutzpflanzensorten und hält sie für die Allgemeinheit einfach zugänglich. Er erhält zudem das Wissen über den Anbau, den Umgang und die Nutzung der Kulturpflanzen.

  • Saatgut „Alte Sorten” AUTARKE WELT

  • Züchter alter Kartoffelsorten kartoffelvielfalt.de. Seit 1990 arbeitet Dreschflegel an biologischem Saatgut von Kulturpflanzen. Das Saatgut stammt aus bäuerlichen Betrieben.

  • Die Bio-Gärtnerei bietet alte Obstsorten, historische Rosen und traditionellen Bauerngarten-Gehölzen an. Zahlreiche alte Sorten wie Apfelbäume (Sommer-, Herbst- und Wintersorten), Süßkirschen, Sauerkirschen, Pflaumensorten, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren und besondere Obstsorten, wie Sanddorn und Quitten können bestellt werden. Sie können aber auch alte Kartoffelsorten und Gemüsearten auswählen Naturwuchs Gärtnerei.

Sprache und Glück, Leben im Augenblick: Das glücklichste Volk der Welt – Pirahã-Indianer

14.09.2010 17:19 UhrVon Matthias Glaubrecht

Bild vergrößernDas glücklichste Volk der Welt. So bezeichnete Linguist Daniel Everett die Piraha.
Das glücklichste Volk der Welt. So bezeichnete Linguist Daniel Everett die Piraha. – Foto: Martin Schoeller

Gesungen, gepfiffen, gesummt: Die Sprache der Pirahã-Indianer am Amazonas stellt Forscher vor ein Rätsel.

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Kein Zweifel, der Dschungel ist voller Gefahren, vor allem nachts. Und wer weniger schläft, der härtet sich ab, so glauben die Pirahã (gesprochen: Pidahan). Als eines der letzten Jäger- und Sammler-Völker leben sie an einem Nebenfluss des Amazonas in Brasilien, in einem Reservat von 240 Kilometern Länge, zwei Tagesreisen mit dem Boot von den Außenrändern unserer Zivilisation entfernt. Es sind kaum mehr als 350 Menschen, die noch heute weitgehend ohne zivilisatorische Errungenschaften auskommen, mit einfachen Hütten ohne Wände und festen Boden, ohne Strom, Telefon und auch ohne Arzt.

Daniel Everett kam erstmals 1977 als Missionar zu ihnen, im Auftrag eines amerikanischen Missionsunternehmens und bezahlt von den evangelikalen Kirchen in den Vereinigten Staaten.

Er kam, die Pirahã zum Christentum zu bekehren, „um ihre Herzen zu verändern“, und sie dazu zu bringen, einen ihnen fremden Gott anzubeten, an den ihnen fremde Menschen glaubten, deren Kultur und Moral sie annehmen sollten. „Obwohl ich die Pirahã noch nicht einmal kannte, war ich überzeugt, dass ich sie verändern kann und verändern sollte.“

Das sei der Hintergrund nahezu jeder Missionstätigkeit, schreibt Everett heute, nachdem er die Pirahã über drei Jahrzehnte immer wieder besucht und mit Frau und drei Kindern über Jahre immer wieder bei ihnen im brasilianischen Regenwald gelebt hat. Doch am Ende ist er es, der dank dieses Lebens bei den Pirahã „entkehrt“ wird. Als Everett seinen Glauben verliert, verliert er auch seine Familie.

Zusammengenommen sieben Jahre hat Everett, der heute Professor für Linguistik an der Universität von Illinois ist, seit seinem ersten Besuch bei den Pirahã im Urwald verbracht. In seinem Reise- und Lebensreport „Das glücklichste Volk“ schildert er nicht nur den Alltag eines Feldforschers am Amazonas. Sein Buch ist zugleich die Geschichte eines physischen wie auch intellektuellen Abenteuers. Die Lektüre ist dabei geradezu eine Wohltat, denn Everetts Bericht kommt nicht daher als massentaugliche Hochdruckbelehrung über die vermeintlich sinnstiftenden Reiseabenteuer eines fernseherprobten Laien-Wanderpredigers, wie der Buchmarkt sie ansonsten bereithält. Hier berichtet einer unaufgeregt, aber hautnah und authentisch von seiner tatsächlich ungewöhnlichen Reise zu einem – wie er meint – wahrhaft glücklichen Volk in einem bis heute verborgenen Winkel der Welt; zu Menschen, die sich beim Gutenacht-Sagen mit den Worten verabschieden: „Schlaf nicht, hier gibt es Schlangen“.

Fesselnd erzählt Everett von einer uns völlig fremden Welt, eröffnet einen faszinierenden Einblick in eine fremde Lebensweise, eine andere Sicht auf die Welt und vor allem eine ganz andere Art zu denken. Sein Buch mäandriert dabei auf gelungene Weise zwischen Abenteuer- und anthropologischem Forschungsbericht, der zudem beinahe beiläufig Einblicke in die Erkenntnisse der Linguisten erlaubt. Denn um Menschen zu bekehren, mussten Missionare überall auf der Erde zunächst die Sprache der Einheimischen lernen. Die Pirahãs machten es Everett wie schon seinen Vorgängern nicht leicht. Das Naturvolk blieb monolingual, weil es in seiner Abgeschiedenheit des Amazonas keinen Grund hatte, etwas anderes zu lernen als „Apaitsiiso“ – jene Sprache, „die aus dem Kopf geboren ist“.

Tatsächlich unterscheidet sich Pirahã als ureigene Sprache von allen anderen, auch der anderer Amazonas-Indianer. Nicht nur, dass sie die gesungen, gepfiffen und gesummt wird, sie weicht auch strukturell von anderen Sprachen ab. Ihr fehlen viele Elemente, die wir für natürlich halten. Dass sie nur drei Vokale und acht Konsonanten besitzt, mag man noch hinnehmen, auch dass es kein Wort für „danke“ oder „Entschuldigung“ gibt.

Vor allem aber kennen die Pirahã keine Wörter für Zahlen, keine für Farben, keine für gestern und heute. Sie bilden keine Nebensätze und verbinden daher niemals zwei einzelne Aussagen zu einer. Aus „der Mann hat ein Kanu“ und „der Mann fällt einen Baum“ wird bei den Pirahã niemals „der Mann, der ein Kanu hat, fällt einen Baum“, erklärt Everett. Weil ihnen genuine Farbbezeichnungen wie „rot“, „schwarz“ oder „grün“ fehlen, machen sie Farben durch charakteristisch gefärbte Dinge „wie Blut“, „wie Kohle“ oder „das ist noch nicht reif“ anschaulich. Fremden geben sie den Namen des ihnen am ähnlichsten Sippenmitglieds, und sie wechseln diese Namen mehrmals im Leben. Daniel Everett, den sie anfangs „Xoogiái“ nannten, hatte im Laufe seiner Karriere bei den Pirahã immerhin vier Namen, bis er als „Paóxaisi“ nach einem sehr alten Mann der Sippe benannt wurde.

Vergeblich versuchte Everett, den Pirahã, die nicht zählen können, das Rechnen beizubringen. Sie waren auch nach Monaten fruchtlosen Lernens nicht in der Lage, auch nur die Thematik zu fassen: Nicht einem von ihnen gelang es, bis zehn zu zählen oder eins und eins zu addieren. In ihrer Sprache gibt es lediglich zwei Zahlwörter, meinte Everett anfangs. „Hói“ heißt eins und „hoí“ zwei (man beachte die feinen tonalen Unterschiede). Heute glaubt er indes, dass eine bessere Entsprechung „wenige“ und „viele“ wäre und den Pirahã somit Zahlwörter gänzlich fehlten. Immerhin: Offenbar spielt es für diese Menschen durchaus eine Rolle, ob entweder wenige oder viele Fische gefangen werden.

Dank ihrer Besonderheiten – und wohl auch aufgrund der inzwischen bekannten Thesen Everetts – gehört Pirahã neuerdings zu den Sprachen, für die sich Linguisten auf der ganzen Welt interessieren. Unter ihnen haben Everetts Forschungen eine Debatte ausgelöst, denn seine Analyse ist umstritten. So glaubt Everett, dass die Sprache der Pirahã eng mit ihrer Lebensweise und dem Lebensraum verknüpft ist. Schließlich lehnen sie alles Abstrakte ab und kümmern sich nur um das Erfahren des Augenblicks. Dagegen sind viele Linguisten von einer universalen sprachlichen Grundstruktur und Grammatik des Menschen überzeugt, gleichsam dem kleinsten gemeinsamen Nenner der etwa 6500 lebenden Sprachen. Sie gehen davon aus, dass die Fähigkeit, komplexe Satzstrukturen zu bilden, in unseren Hirnen genetisch angelegt ist. Everett hält stattdessen die Sprache für flexibler und von der jeweiligen Kultur bestimmt, mithin unterscheiden sich Sprachen für ihn je nach Lebensraum und den Wertmaßstäben einer Gemeinschaft.

Vermutlich deshalb blieben seine Bekehrungsversuche bei dem Volk letztlich erfolglos. Die fantasievolle Geschichte eines Jesus von Nazareth blieb ihnen gänzlich unbegreiflich. Erst spät erkennt Everett warum. Die Pirahã sprechen nur über Dinge, die sie selbst erlebt haben. Sie reden nicht über die ferne Vergangenheit oder die Zukunft, schon gar nicht über Fantasie-Ereignisse. „Hey, Dan“, fragen sie ihn, „wie kannst Du Jesus Worte haben, wenn Du ihn nie gesehen hast?“ Die Pirahã glauben nur, was sie sehen. Punkt. Manchmal glauben sie auch Dinge, die ein anderer ihnen erzählt hat – vorausgesetzt, dieser war tatsächlich Zeuge der geschilderten Ereignisse.

Der Missionar erkennt, dass Schöpfungsmythen nicht zur Forderung der Pirahã nach unmittelbaren Belegen passen. Als Everett später als Linguist arbeitet, werden solche Belege auch für ihn als Wissenschaftler entscheidend. Für das, was er den Pirahã über seinen Glauben sagte, konnte er nur subjektive Begründungen anführen: seine eigenen Gefühle. Am Ende des Buches bekennt Everett, wie er durch die Beschäftigung mit den Pirahãs, die er anfangs bekehren sollte, das Wesen seiner eigenen Religion, den Akt des Glaubens an etwas, das man nicht sehen kann, ernsthaft infrage zu stellen begann. „Religiöse Bücher wie Bibel und Koran verherrlichen diese Art des Glaubens an Dinge, die nicht objektiv sind und der Intuition widersprechen. Das Leben nach dem Tod, die jungfräuliche Geburt, Engel, Wunder und anderes mehr.“

Ein für primitiv gehaltenes Volk im Regenwald lehrt ihn, den christlichen Missionar und Sprachwissenschaftler, die Unmittelbarkeit des Erlebens und die Forderung nach Belegen.

Daniel Everett: Das glücklichste Volk. Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas. DVA Sachbuch, München 2010, 416 Seiten, 24,95 Euro.

Michael Rice: Bioarchitecture – Heilende Architektur der Zukunft

Bioarchitecture Wir sind in einem ständigen Tanz mit den Elementen unserer Umwelt, und so wie wir sie verändern, so verändern sie auch uns. Was wir bauen und bewohnen, informiert tatsächlich nicht nur unsere Biologie, sondern auch unsere Psyche – und unser daraus resultierendes Verhalten. Du hast sicher schon einmal den viel zitierten Satz „Du bist, was du isst“ gehört, der auf poetische Weise die Wahrheit erfasst, dass das, was wir konsumieren (und in der Tat auch, wie wir es konsumieren), die Grundlage für unsere körperliche, geistige und emotionale Verfassung bildet. Das Gleiche gilt auch dafür, wie und wo wir leben.

Sick-Building-Syndrome

Seit einigen Jahren wächst das Bewusstsein für ein immer weiter verbreitetes Krankheitsbild, das als Sick Building Syndrome (SBS) bekannt geworden ist. Es manifestiert sich in sehr unterschiedlichen Formen, abhängig vom Individuum und den Besonderheiten seiner Umwelt, aber zu den „Symptomen“ gehören ein Mangel an Energie, Kopfschmerzen, Reizdarm, Hautreizungen, Übelkeit, Schlaflosigkeit, Unruhe und viele andere physisch und psychisch schwächende Reaktionen. Der Aufenthalt in einer solchen Umgebung führt zu einem wortwörtlichen Zusammenbruch des Immunsystems der Bewohner, was wiederum Auswirkungen auf alle anderen Aspekte ihres Lebens hat. Es gibt eine Fülle von widersprüchlichen Forschungen und Meinungen darüber, was der Grund des Sick Building Syndroms sein könnte. Diese reichen von chemischen Ausdünstungen über schlechte Luftqualität, unzureichende Belüftung und den negativen Auswirkungen bestimmter menschengemachter elektro-magnetischer Felder, bis zum nachteiligen Einfluss einfach nur schlechten Designs.

Die meisten von uns haben schon Zeit in Gebäuden verbracht, die sich angefühlt haben, als wären sie in der Tat „kranke“ Gebäude und wir könnten einen auf unseren Überlebensinstinkt gegründeten tiefen Wunsch gefühlt haben, diese giftige Umgebung zu verlassen oder zu „flüchten“. Es ist ein tatsächlich fühlbarer Stress auf unseren Körper, der, wenn er nicht beachtet wird, zu Unwohlsein oder dem langsamen Zerfall der biologischen Funktion führen kann. Es heißt, dass die Biologie den Schmerz „erfunden“ hat, um uns zu zeigen, wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken sollen. Ich mag dieses Konzept, denn es macht tatsächlich sehr viel Sinn – wenn unsere Finger etwas Heißes berühren, löst das Gefühl von Schmerz eine fast sofortige körperliche Reaktion aus, die unsere Finger von der Gefahr entfernt. Dies ist ein einfaches und offensichtliches Beispiel des kontinuierlichen Biofeedbacks zwischen uns und unserer Umgebung.

Jede Zelle in unserem Körper ist unabhängig der Lage, sowohl positive als auch negative Einflüsse in unserem Umfeld zu erkennen und entsprechend zu reagieren. So tragen wir alle in unserem Körper die Fähigkeit, zu wissen, wann ein Raum „gut“ oder „schlecht“ für uns ist. Manchmal ist der negative Stress, den wir erleben allerdings sehr subtil und dadurch weniger offensichtlich für uns. Er beeinflusst uns schleichend, im Laufe der Zeit, so dass Bewusstsein und Wahrnehmung sich erst zu spät einschalten.

Eine Zukunft der Schönheit

BioarchitectureDie moderne Gesellschaft vermittelt uns keinerlei Verständnis darüber, dass wir energetisch komplett in unsere gebaute Umwelt integriert sind. Man könnte sogar sagen, diese Erkenntnis würde letztlich zu ihrer „Vernichtung“ führen, da die Menschen sich dadurch der nachteiligen Folgen des permanenten Stresses bewusst würden, der uns bombardiert, wo auch immer wir hingehen. So eröffnet sich hier die Gelegenheit, mehr persönliche Verantwortung für unsere eigene Bildung, unsere eigene Gesundheit und unsere Lebensumgebung zu übernehmen.

Ich weiß, dass wir in der Lage zu so viel mehr Schönheit und lebensspendendem Ausdruck sind. Wenn wir von einem Ort der Sensibilität, Integrität und offenen Kreativität aus erschaffen, entdecken wir Möglichkeiten, zeitlos schöne Räume zu konstruieren, die unseren Körper unterstützen, unseren Geist erheben und unsere Seele nähren.

Statt sich auf die vielen Arten zu konzentrieren, wie wir eben dies nicht tun – unübersehbar manifestiert durch die Strukturen, in denen die meisten von uns leben und arbeiten – möchte ich mich darauf konzentrieren, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie wir das Bewusstsein und die grundlegenden Fähigkeiten entwickeln können, die erforderlich sind, um mit mehr Schönheit zu planen und zu bauen – in einem nachhaltigen Gleichgewicht mit unserer Umwelt. Diese Information ist für alle gedacht, denn wir alle spielen eine Rolle bei der Schaffung und Erhaltung unserer gebauten Biologie.

Um es mit Albert Einstein zu sagen, können wir das „Problem nicht mit dem gleichen Denken lösen, dass es geschaffen hat“. Wir könnten von einer neuen Sprache, einem neuen Verständnis und einer neuen Philosophie profitieren, die so nah wie möglich auf den reinen Prinzipien des natürlich gewachsenen Designs der Natur basiert. Wir haben heute die Möglichkeit, wirklich zu studieren und nachzuahmen, wie die Natur in ihrer Leichtigkeit und Eleganz Nachhaltigkeit erschafft und ausdrückt.

Ein Verständnis der natürlichen Gesetze

Ich plädiere nicht für ein oberflächliches Bio-Mimikry oder die Verwendung pseudo-organischer Formen um ihrer selbst willen, oder den kurzsichtigen und letztlich begrenzenden Fokus von einigen „grünen“ Architekten und Designern – wie etwa das Ziel von Null-Kohlenstoff-Emissionen (vielleicht ein klassischer Fall davon, den Wald vor lauter bald zu fällenden Bäumen nicht zu sehen).

Ich schlage ein reine, prinzipielle Sammlung von natürlichen „Regeln“ und oder Algorithmen vor, festgelegt durch jene Regeln, die wir auf jeder Ebene natürlichen Ausdrucks beobachten können. Wenn wir die Struktur, die Natur und das Wesen des Lebens wiederentdecken, und erkennen, welche Bedingungen seine Entstehung und seinen Ausdruck fördern, dann können wir dieses Verständnis in der Schaffung wirklich nachhaltiger und schöner Umgebungen anwenden.

Wir nennen diese Design-Philosophie und -Praxis „Bioarchitecture“ und laden dazu ein, ihre individuellen und kollektiven Potentiale zu entdecken.

Bioarchitektur – Fraktale Wohnräume

ist eine grundlegende Sammlung von Regeln für die Planung, den Bau und die Landnutzung, welche die erforderliche „Fraktale“ oder Rosen-ähnliche Symmetrie / Form von elektrischen Feldern nutzt, die es alle lebenden Systeme ermöglicht, zu gedeihen. Damit erlaubt es Bioarchitektur Bau- und Stadtplanern, fraktale (formähnlich über alle Skalen) elektrische Ladungsfelder zu erzeugen, die allem Energie zuführen, was auf DNA basiert. DNA basiert wie alle Lebewesen auf der Zahl Phi (1:1.618033989…, Goldener Schnitt/ natürliches Verhältnis / natürliche Harmonie) und auf Fraktalität. Aufgrund dieser geometrischen Struktur ist DNA ein perfekter Empfänger und Former von Ladungsfeldern. Nur phi-basierte, konstruktive Wellenüberlagerung erlaubt das Speichern biologischer Informationen – und ermöglicht es dem Feld, effizient in die elektrische Blume der Selbst-Organisation auszustrahlen, die wir als Wachstum, Heilung, Aufmerksamkeit, Ektase und erfolgreiches Leben kennen.

Form als Grundlage des Lebens

Energie bewegt sich in Form von Informationswellen, deren Überlagerung alles im Universum erschafft. Wenn diese Wellen auf eine bestimmte Weise aufeinandertreffen, einem Fraktal, dass auf dem Goldenen Schnitt und der Zahl Phi beruht, erschaffen sie einen Punkt von Information, den wir als Materie kennen. Biologie und Leben sind die Namen, die wir elektrischen Feldern gegeben haben, die auf eine fraktale Weise zueinander organisiert sind und die Fähigkeit von Selbstorganisation, Bewegung, Ausdruck und Formevolution entwickelt haben. Die Grundlage dazu bilden verschiedene Formen, die sich in der Natur auf allen Skalen ineinander verschachtelt wiederholen.

Die Prämisse hinter Bioarchitektur ist daher, dass alles Leben positiv auf Design reagiert, das im Einklang mit der geometrischen Struktur des Lebens ist und schädliche Materialien und scharfe Kanten vermeidet (die buchstäblich negative kapazitive Ladung „ausbluten“). Das ultimative Ziel der Bioarchitektur ist es, fraktale Ladungsfelder zu erzeugen, die ihrer Natur nach implosiv sind und das Leben, durch positive DNA-Resonanz und Ladungsimplosion fördern (das elektrischen Prinzip des Lebens selbst).

Wenn der Raum beginnt, Energie zu atmen

Ein ideales Beispiel für dieses Konzept findet sich in den Blütenblättern einer Rose, die sich entlang des Goldenen Schnittes entfalten und fraktal aufgebaut sind – was bedeutet, dass sie in der Lage zu unendlicher nicht-destruktiver Interferenz sind und Energie in Richtung ihres Zentrums anziehen, wo sie eine Implosion versursacht.

Durch das Studium und das Verständnis der Symmetrie von elektrischen Feldern, die entweder Gesundheit oder Krankheit verursachen, entdecken wir, dass ein überwältigend einfaches und doch zwingendes Muster entsteht. Wenden wir diesen Algorithmus auf schöne Architektur an, so sehen wir genau, warum die Gestaltung von lebendigem Raum genau das erschaffen muss – einen energetisch lebendigen Raum. Ein energetisch lebendiger Raum (manchmal auch als ‚heilig‘ bezeichnet) ist einfach ein Raum, wo Energie effizient atmen kann und dadurch die mehrfach zusammenhängende / holographische und fraktale Resonanz erreichen kann, die wir Bewusstsein nennen – das Ziel aller lebenden Systeme.

 

Die Grundregeln für einen lebendigen Wohnraum

Wenn diese Regeln befolgt werden (in spielerischer Verbindung mit lebendiger Nahrung, Bewegung, und einem kohärenten emotionalen Bewusstsein) wird unsere Biologie von den Schmerzen geheilt werden, die sie gegenwärtig auf so vielfältige Weise erfährt – und Glückseligkeit wird ganz spontan ausbrechen. Biologie hat den Tod als eine Möglichkeit der Sortierung erfunden, welche Wellen teilungswürdig sind, und Schmerzen als ein effizientes Biofeedback, um uns zu zeigen, wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken sollten. Nicht nur folgt das Ladungs-Feld von („glücklicher“) DNA einer grundlegenden Geometrie, sondern so auch die daraus resultierenden Ladungsfelder deines Herzens, und Gehirns – und deshalb sollten es optimalerweise auch die deines Kühlschranks, deines Zuhauses, deines Büros und deines Lebens tun!

  1.  Verwende beim Entwurf von Räumen natürliche Geometrien, Formen und Verhältnisse, um Lebendigkeit und wirklich nachhaltige Systeme zu schaffen. Das ist ‚Full Spectrum Architecture „- nicht nur“ grüne Architektur“!
  2. Verwende möglichst nur biologische Materialien, um fraktale Ladungsfeld-Effekte zu erzeugen (vermeide vor allem Aluminium und Stahl – aber auch Kunststoffe, wenn möglich)
  3. Plane Strukturen durch die Beobachtung von Negativ-Ionen-Potentialen und den magnetischen Gegebenheiten der Umgebung, um einen Ort der Heilung zu finden (nicht-destruktive Wellenüberlagerung). Hierbei können die Erkenntnisse der Baubiologie und Geomantie hilfreich sein. Durch Rutengehen, aber auch durch den Körper können die Energieflüsse der Umgebung wahrgenommen und eine Karte der Gegebenheiten angefertigt werden, die bei der Planung sehr hilfreich ist. Werden die vorhandenen Energieflüsse harmonisch integriert, können Plätze der Heilung und Ruhe entstehen, an denen alle Energien konstruktiv zusammenwirken.
  4. Fertige detaillierte Pläne über Stromleitungen und geplante elektronische Geräte an, um den Großteil allen Elektrosmogs zu beseitigen – die negativen Auswirkungen von elektrischer Kontamination sind ernsthaft giftig für die meisten biologischen Systeme. Durch gezielte Platzierung, gute Isolation und die Möglichkeit, ganze Stromkreise auszuschalten, kann diese minimiert werden.
  5. Schaffe paramagnetische Stein-Strukturen (Dolmen, Steinkreise und Labyrinthe) im Innen- und Außenbereich. Diese Strukturen ziehen Energie an und ermöglichen den Fluss lebendiger Energie.