Der HausHalt… Erfreuliche NebenWirkungen der Bio-Vegan-Roh-Naturköstlichen Ernährung,

zu der wir vor etwa einem Jahr in kürzester Umstellung übergegangen waren. Über die körperlichen Veränderungen berichte ich an anderer Stelle. Hier geht es mir darum, die Auswirkungen auf das Umfeld, das, wie wir wissen, nicht klar vom eigenen Körper zu trennen ist, zu beschreiben.

Ihr Lieben,

der Körper hatte sich als träge und an alte Muster anhaftend erwiesen gehabt. Auch ein Jahr nach der ErNährungsUmStellung waren die Veränderungen, die wir EntGiftungsErScheinungen nennen, längst nicht abgeklungenen. Aus der Natur kennen wir, dass ein balanciertes System bei Einwirkung einige Zeit braucht, bis sich ein neues GleichGewicht auf der GrundLage neuer Komponenten eingependelt hat. Im Organismus freiwerdende Stellen werden dabei sofort besiedelt, die Löcher im Netz gestopft.

Eine radikale (Radix=Wurzel) NahrungsÄnderung führt zu großem Reparatur- und NeuOrdnungsAufwand im System und verursacht vor Allem durch Entgiftung viel Aufruhr. Dafür kommt es, sobald die Änderungen eingepflegt sind, schneller zu einer stabilen Neuordnung. Dazu bedarf es in diesem Fall eines weitgehenden Wissens. Allmähliches Ändern verhindert krassere Auswirkungen, dauert jedoch umso länger und beschäftigt das System ständig mit Anpassungsarbeiten.

Wir wurden auf den ersten Weg geleitet. Disziplin und Abstand erwies sich als sehr hilfreich, um klare Signale zu setzen und vor allem den Süchten vollständig den Rücken zu kehren. Auch war und ist klar, jegliche als krankmachend erkannten Faktoren sofort auszusondern.

Heute wissen wir, dass sich unsere Ernährung, die im Grunde ein Resultat der ganzheitlichen Klärung ist, immer weiter in Richtung Lichtnahrung verändern wird. Aktuell besteht sie jahreszeitlich schwankend zu etwa 80% aus rohen Pflanzen, davon die Hälfte Wildkräuter. Die restlichen 19,9% sind bio-vegane Kochnahrung, wobei wir es tunlichst vermeiden, wertvolles Gemüse auf diese Art zu töten. Gekocht werden vor allem Reis, Linsen, Bohnen, Quinoa…, die ohnehin nicht roh verzehrt werden können, gern orientalisch/asiatisch zubereitet, auch glutenfreie Nudeln… Das befriedigt genial das noch vorhandene Bedürfnis (Sucht) nach Deftigem. Sollte bevorratetes Gemüse doch einmal welken, ist es zum Dünsten freigegeben. Ein winziger Rest Tierisches bleibt uns in ebenfalls roher Form mit hochwertigem Sushi, (glutamatfreie Soja Sauce selbst mitgebracht) welches wir noch immer sehr mögen.
Sollten frühere Gerichte einmal meine Sinne reizen, bemerke ich voller Achtung, aber ohne SehnSucht: „Das hatte ich auch einmal gern gegessen gehabt.“

Diese Art der Ernährung ist gleichzeitig für den großen Organismus Erde von so erheblicher Bedeutung, dass es, einmal ins BewusstSein gerückt, zur Demut zwingt. Dies endlich zu AllGemeinWissen erhoben und verwirklicht, löst alle ökologischen Probleme auf einen Streich. Um noch einmal den globalen argarindustriellen Aspekt erwähnt zu haben: Die zur weltweiten veganen Ernährung notwendige Anbaufläche beträgt etwa ein Zehntel der Fläche, die bisher zur MischErnährung mit hohem FleischAnteil (ViehFutterProduktion) beansprucht worden war. Exzessiver FleischKonsum ist verantwortlich für die gigantischen weltweiten WaldRodungen, welche die Wüstenbildung zur Folge haben!!! In den Weltmeeren geschieht es adäquat durch Überfischung.

Nun einige vordergründigen Nebenwirkungen im Haushalt:

1. Nahezu vollständiges Wegfallen von Spülmitteln:
Nur tierische Fette erzeugen hartnäckige, faulende Rückstände, die durch Lösemittel abgewaschen werden müssen. Olivenöl & Co löst sich bereits im heißen Wasser. Was zurückbleibt, ist keine Verschmutzung, sondern bereichert das nächte Essen 🙂

2. Nahezu vollständiges Wegfallen des RestMülls:
Was im Wesentlichen bleibt, sind Verpackungen aus Kunststoff und Papier (die andere Hälfte PapierMüll stammt aus dem Briefkasten, dessen Inhalt oft vollständig in die Papiertonne wandert), die dann auch noch wegfallen, wenn der Eigenanbau und die regionalen Netze wieder funktionieren. Solange BioGemüse (welches noch nicht wirklich Bio ist) noch um die halbe Welt transportiert wird, muss es verpackt werden. Wir sind der Überzeugung, dass die regional wachsenden Pflanzen in der Lage sind, alle Belange der Ernährung abzudecken. Restmüll ist fast vollständig verschwunden. Der stinkende Mülleimer gehört der Vergangenheit an. Erhöht hat sich auf anderer Seite die BioMüllMenge, die in den Garten wandert. (Eine wunderbare Form der Kompostierung stell ich an anderer Stelle vor.)

3. Wegfall von KörperDeodorants:
Mit fortschreitender ReinWerdung des Körpers und dem ausbleibenden Eintrag neuer Gifte verliert der Körper seine stinkenden Ausdünstungen. Gelegentlich aufretender (Angst-)Schweiß wird abgewaschen und ist dann weg. Leichter Schweißgeruch schwindet selbstständig bei körperlicher Entspannung. Testhalber behielt ich nachts die tagsüber getragenen T-Shirts an. Etwaiger Geruch verwandelt sich während des Schlafes in körpereigenen Duft! Der Körper harmonisiert sich in der nächtlichen SeelenWanderung. Selbst die sonst gemiedenen AusScheidungen wären im BioGarten besser verwendet als in den GeWässern.

4. Erhebliche Reduzierung von Waschmittel für Kleidung
Durch die wegfallenden Körperausdünstungen und Deo muss die Kleidung lediglich bei Verschmutzung gewaschen werden. Teilweise trage ich über Tage das selbe Hemd oder Shirt oder hänge es wieder auf den Bügel, ohne dass es reif wäre für die Wäsche. (Unterhosen bitte gemäß der anerzogenen Gewohnheiten wechseln und waschen 🙂 !

5. Reduzierung der WasserAufwendungen für Dusche und Bad
Das Bedürfnis nach Reinheit blieb erhalten. Nur ist, um das zu erreichen, ein ständiges Duschen und Baden zur Reinhaltung seltener von Nöten. Der schlanke Körper schwitzt weniger, die kraftvolle Muskulatur wirkt direkter und der Stoffhaushalt im Körper ist ausgewogen. Wir sind zum wöchentlichen Basenbad übergegangen, welches sich gut und gerne 3 Stunden hinzieht.

6. Vollständiges Wegfallen von KörperWaschMittel.
Selbst das gelegentliche Baden erfordert keine Reinigung im alten Sinne. Seifen sind praktisch überflüssig. Selten setzen wir pflanzliche Kernseife ein.

7. Erhebliche Reduzierung von Haarwaschmittel
Früher gehörte die Haarwäsche zum morgendlichen Dusch-Ritual, jetzt ist ein Mal pro Woche ausreichend. Und das versuchen wir mit pflanzliche Mitteln zu bewerkstelligen. Der Mehraufwand dürfte insgesamt kaum ins Gewicht fallen und die Haare danken es.

Seien wir uns bewusst, das wir Ausstrahlung und Vorbildwirkung haben! Unsere Art zu leben wirkt auf viele Menschen. Stellen wir uns vor, wir müssten alles, was wir uns ins Haus holen, nach seinem Verfall im Garten lagern. Was für ein hässlicher Berg! …oder auch nur einen Tropfen Spülmittel in ein Aquarium geben. Welch verheerende Auswirkung! Es geht einfach auch anders.

Keiner ist allein, Alles ist mit Allem verbunden. Jede Tat wirkt auf Alles…

Grüße von Herzen
Matree

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