Johann Bessler, Entdecker des GravitationsMotors

»Hier steht eine Revolution bevor« − Das Geheimnis ewiger Energie

Markus Gärtner

Erfolgsautor Andreas von Rétyi hat ein neues, fesselndes Buch geschrieben. Im Mittelpunkt stehen der bis heute geheimnisumwitterte Johann Bessler und sein unfassbares Ewigkeits-Rad. Hat Bessler schon vor langer Zeit die geniale Lösung für alle Energieprobleme unserer Welt gefunden? Bereits vor über 200 Jahren präsentierte der mysteriöse deutsche Erfinder einer verblüfften Öffentlichkeit erstmals das einzigartige Rad, das von unsichtbaren Kräften getrieben wurde. Es schien für alle Ewigkeit zu laufen.

 

Selbst die größten Gelehrten der Zeit fanden keine Erklärung. Von Rétyi versucht in seinem packenden Buch, diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Markus Gärtner hat mit ihm über sein neues Werk gesprochen.

Herr von Rétyi, nach Ihrem Buch »Energie ohne Ende« widmen Sie sich wieder dem Energie-Thema. Handelt es sich um eine Fortsetzung des ersten Buches? Und wie sind Sie überhaupt dazu gekommen, über die brandaktuelle und vielfach brisante Energiethematik zu schreiben?

von Rétyi: Kurz gesagt: Weil auch hier Wissen und Wahrheit unterdrückt wurden und nach wie vor unterdrückt werden. Schon viele geniale Erfinder wurden aus eher niederen Interessen heraus als Fantasten verschrien. Sie wurden verfolgt und angegriffen. Gewisse Kreise wollten deren Arbeit vollends vernichtet sehen. Bis heute.

Dieses wichtige Thema ist weitaus vielschichtiger als man auf den ersten Blick meinen könnte. Bei meinen beiden aktuellen Arbeiten handelt es sich aber um zwei inhaltlich grundverschiedene Bücher. Der Schwerpunkt meines ersten Buches liegt auf modernen Alternativen zu den fragwürdigen Mainstream-Projekten.

Es beschäftigt sich mit mehr als erstaunlichen Lösungen verfemter Denker und zeigt sehr aktuelle Ideen auf. Auf verständliche Weise beschreibt es auch ungeahnte Möglichkeiten, wie sie eine »neue« Physik bietet, die teils bereits durch erfolgreiche Experimente bestätigt wird. Natürlich stehen sie unter dem Beschuss der etablierten Forschung. Aber hier steht eine Revolution bevor.

In Ihrem neuen Buch machen Sie quasi eine Zeitreise von zwei Jahrhunderten …

von Rétyi: Mein neues Buch zum Geheimnis ewiger Energie greift eine einzigartige Geschichte auf, die bereits lange zurückliegt, aber aktuell ist, wie wohl nie zuvor. Im 18. Jahrhundert baute der deutsche Erfinder Johann Bessler, auch als »Orffyreus« bekannt, mehrere unfassbare Räderwerke, die scheinbar auf ewig zu laufen schienen. Selbst der große Universalgelehrte Leibniz war fasziniert von dieser Konstruktion und fand keine Erklärung.

Diese Räder absolvierten trotz strengster Kontrolle durch unabhängige Prüfer jeden noch so harten Dauertest und liefen über Wochen hinweg. Niemand konnte das erklären. Ich versuche auch, diesen einmaligen Fall in das Umfeld von ungewöhnlichen Erfindungen vor und nach Bessler einzubetten. Insgesamt wird daraus eine ganz eigene Zeitreise zu einem faszinierenden und unterdrückten Kapitel der Geschichte um ewige Energie.

Was glauben Sie, hat der geheimnisvolle Johann Bessler ein echtes Perpetuum mobile erfunden?

von Rétyi: Das glaubte schon Leibniz nicht. Und auch heute bleibt für ein echtes Perpetuum wohl definitiv kein Raum. Nein, das also sicher nicht. Bis heute haben sich Erfinder, Ingenieure, Wissenschaftler und interessierte Einzelpersonen den Kopf über Besslers Geheimnis zerbrochen. Es gibt hoffnungsvolle Ansätze, teils auch hochtrabende Lösungsansprüche, aber natürlich muss so etwas dann auch in der Praxis funktionieren.

Das konnte meines Wissens bis heute nirgends wirklich nachgewiesen werden. Aber genau das macht die Sache noch viel spannender. Wer offen an das Thema herangeht, wird wohl davon ausgehen müssen, dass Bessler den Kampf um die ewige Energie gewonnen hat. Nur wollen das viele eben nicht wahrhaben.

Wer war dieser Johann Bessler eigentlich, und wie kann seine Energielösung ausgesehen haben?

von Rétyi: Bessler war ein vielseitig begabter Mann, der das Wissen seiner Zeit wie ein Schwamm in sich aufsog und keine Gelegenheit verstreichen ließ, sein Ziel zu erreichen – das ewig laufende Rad. Er wurde vielfach als Hochstapler verhöhnt. Doch niemand konnte ihm Betrug nachweisen. Viele wollten ihm schaden. Aber seine Gegner mussten hierfür selbst zur Manipulation greifen, um Bessler in ein schlechtes Licht zu rücken, während sich etliche große Gelehrte fasziniert von der Erfindung des Orffyreus zeigten.

Wohin gehen die Vermutungen bezüglich der Energiequelle?

von Rétyi: Dieser Mann nutzte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Gravitationskraft für sein Rad. Und die ist in ihrem innersten Wesen bis heute noch unverstanden. Doch lassen Besslers kryptische Andeutungen weit mehr vermuten. Gerade die aktuelle Forschung lässt hier gleich einige Möglichkeiten denkbar erscheinen. Die Physik legt verborgene, universell vorhandene, schier unerschöpfliche Energiequellen nahe, die nur endlich zugänglich gemacht werden müssen.

Die Geschichte um Orffyreus liegt Jahrhunderte zurück – hat sie für uns heute noch Bedeutung?

von Rétyi: Ja, auf jeden Fall. Und ja, es ist wirklich eine alte Geschichte. Gerade das ist so faszinierend daran. Bessler starb Ende 1745, die Vorführung seines ersten Rades fand im Jahr 1712 statt und liegt somit über 300 Jahre zurück. Das gesamte Szenario bettet sich in ein Umfeld, das sehr zurückhaltend gesagt, weitaus mehr als 200 Jahre in die Vergangenheit reicht. Und doch, gerade angesichts der modernen Entwicklungen auf dem Gebiet alternativer Energien, vor allem zur Nutzung von Vakuumenergie, könnte das Thema gar nicht aktueller sein.

Fand schon Bessler die Lösung aller Energieprobleme dieser Welt?

von Rétyi: Bessler kannte sie höchstwahrscheinlich tatsächlich schon, was ihn so wichtig werden lässt. Und nicht zu vergessen, wir schwimmen in einem riesigen Ozean sichtbarer, aber auch unsichtbarer Energie. Der Kosmos ist voll davon, unsere gesamte Erde wird geradezu übersättigt mit Energie von außen. Nur verpufft fast alles davon ungenutzt, sieht man von einigen kaum überzeugenden Versuchen auf dem Sektor erneuerbarer Energien ab. Da kündigen sich ganz andere Alternativen an.

Welche könnten das sein?

von Rétyi: Natürlich darf man nicht jede Behauptung zu alternativen Energiekonzepten glauben. Aber einzelne Erfinder haben teils sogar bereits sehr überzeugende Praxis-Ergebnisse vorgelegt. Diese demonstrieren, dass sich der Energie-Ozean wirklich effektiv anzapfen lässt – und auch: wie das realisierbar wird. Bereits Bessler kann den Schlüssel liefern. Allerdings gibt es auch machtvolle Personenkreise, denen solche neuen, extrem preisgünstigen − teils sogar kostenlosen universellen Energiequellen − ein Dorn im Auge sind. Sie wollen nicht, dass entsprechende Informationen publik werden. Und genau das muss sich ändern!

Andreas von Rétyi; Das Geheimnis ewiger Energie; Gebunden, 256 Seiten, zahlreiche Abbildungen; Verlag: Kopp Verlag; Artikelnummer: 942700; Preis: 19,95 €; Versandkostenfrei in Europa, inkl. MwSt

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