Foto: Josef Fischnaller

Wissender der Hirnforschung und Psychologie
der Bildung

Prof. Dr. Gerald Hüther

Initiativen

Inzwischen sind es nun schon einige Initiativen, die ich mitinitiiert habe oder unterstütze. Damit Sie einen Überblick bekommen, worum ich mich zu kümmern versuche, habe ich diese Seite für Sie eingerichtet.

Kulturwandel in Unternehmen und Organisationen

In vielen Unternehmen und Organisationen haben die Führungskräfte erkannt, dass die Einführung noch besserer Methoden zur Steigerung der Effizienz kein geeigneter Weg ist, um die Kreativität, das Engagement und die Leistungsbereitschaft ihrer Mitarbeiter zu erhalten oder gar zu wecken.
Sie suchen deshalb nach geeigneten Ansätzen für eine Transformation der in ihren Bereichen bisher entstandenen Beziehungs- und Führungskultur. Die Initiative stellt Unternehmen und Organisationen vor, die einen solchen Transformationsprozess aus eigener Kraft in Gang gesetzt und systematisch entwickelt und gestaltet haben. Anhand dieser Beispiele des Gelingens werden Führungskräfte eingeladen, ermutigt und inspiriert, einen für ihr Unternehmen geeigneteren Weg für einen solchen Transformationsprozess zu finden.
Leitung: Sebastian Purps, Gerald Hüther
www.kulturwandel.org
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Schule im Aufbruch

Die Initiative „Schule im Aufbruch“ ist das organisatorische und logistische Zentrum einer Bewegung, zu der sich die verantwortlichen Akteure von Schulen zusammengeschlossen haben, die eine Transformation der in ihrer jeweiligen Schule herrschenden Lern- und Beziehungskultur anstreben.
Auf der Internetplattform www.schule-im-aufbruch.de werden für diesen Kulturwandel hilfreiche Informationen und innovative Ansätze, praktische Beispiele und Hinweise, Mitwirkungs- und Vernetzungsmöglichkeiten vorgestellt.
Im Mittelpunkt aller Bemühungen steht der Aufbau und die Stärkung eines tragfähigen und belastbaren Bündnisses der an jeder Schule vor Ort beteiligten Akteure: Lehrer, Schulleitung, Eltern und Schüler.
Hierfür bietet die Initiative im Bedarfsfall konkrete Unterstützung an. Diejenigen Schulen, in denen es gelungen ist, dieses Bündnis aufzubauen, werden bei der nun weitgehend selbstorganisierten und eigenverantwortlichen Umgestaltung ihres Schullebens, des miteinander Lernens und Lehrens beim Aufbau und der Stabilisierung einer Kultur der Potenzialentfaltung begleitet.
Leitung: Stephan Breidenbach, Margret Rasfeld, Gerald Hüther

Schulen der Zukunft

Es gibt Schulen, denen es gelungen ist, eine Lern- und Beziehungskultur aufzubauen, die eine optimale Entfaltung der in den Schülern angelegten besonderen Talente und Begabungen ermöglicht. Solche Schulen vorzustellen und für alle sichtbar zu machen, nicht nur dass es geht, sondern auch wie sie es geschafft haben, ist das Anliegen dieser in der Schweiz entstandenen Initiative.
Leitung: Daniel Hunziker, Gerald Hüther
www.schulen-der-zukunft.org

Lernwelt Österreich

Auch in Österreich gibt es viele innovative Ansätze und gelungene Beispiele für eine Verbesserung der Lernbedingungen, des Lernklimas und der Lernbereitschaft.
Man findet sie nicht nur in Schulen, sondern auch in vielen anderen Bereichen und Einrichtungen, wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene als begeisterte Entdecker und Gestalter unterwegs sind.
Die Initiative stellt sie vor, verbindet sie miteinander und unterstützt Projekte, die sowohl die Selbstverantwortung wie auch die Freude am gemeinsamen Lernen erfahrbar machen.
Leitung: Peter Schipek, Gerald Hüther
www.lernwelt.at

Bildungsstifter

Es gibt zunehmend mehr Menschen, die sich nicht nur eine Verbesserung der gegenwärtig noch an vielen Schulen herrschenden Bedingungen wünschen, sondern die auch bereit sind, sich selbst daran zu beteiligen, dass diese notwendigen Veränderungen in Gang kommen. Die sich dafür einsetzen wollen, dass Schüler im Rahmen geeigneter Projekte Gelegenheit geboten bekommen, die Erfahrung zu machen, nun auf einmal etwas bewirken, gestalten, entwickeln zu können, was sie sich selbst bis dahin kaum zugetraut hätten.
Die Initiative stellt Projekte vor, die diese Intention verfolgen und die sich in jeder Schule vor Ort implementieren lassen, und sie lädt lokale Unternehmer und interessierte Bürger ein, sich daran zu beteiligen.
Leitung: Peter Spiegel
www.bildungsstifter.de

Neue Lernkultur in Kommunen

Thüringen ist das erste Bundesland, das im Rahmen einer vom Kultusministerium initiierten Initiative nicht nur auf der Ebene der Schule, sondern auf der Ebene der jeweiligen Kommune einen Wandel der Lernkultur anstrebt. Dazu werden die in einer Kommune beheimateten Kindergärten und Schulen dabei unterstützt, sich zu öffnen und ihre Kinder und Jugendlichen einzuladen, zu ermutigen und zu inspirieren, sich in das kommunale Leben einzubringen. Zu entdecken, was dort noch niemand entdeckt hat, zu gestalten, was dort noch niemand eingefallen ist und sich um etwas zu kümmern, was dort bisher vernachlässigt worden ist.
Leitung des Begleitprogramms: Christiane Kretschmer, Gerald Hüther
begleitprogramm.nelecom.de

Männer für morgen

Viel zu viele Jungen haben große Schwierigkeiten, ihren Weg zu finden und zu authentischen, selbstverantwortlichen, umsichtigen und liebevollen Männern heranzureifen. Sie dabei zu unterstützen, ist das Anliegen dieser Initiative. Sie stellt Projekte vor, die es diesen Männern von morgen ermöglichen, sich selbst zu entdecken und sich gemeinsam mit anderen auf einen Entwicklungsweg zu machen, der spannender als jedes Computerspiel ist.
Leitung: André Stern, Gerald Hüther
www.maennerfuermorgen.com

Gerald Hüther,

Vortrag

Ständig steigender materieller Wohlstand ist das Glücksversprechen der westlichen Kultur. Dieses einzulösen, wird immer schwieriger. Dafür gibt es viele Gründe. Doch was geschieht, wenn dieses Glücksversprechen nicht mehr erfüllt wird? Solange die Bevölkerungen der früh industrialisierten Länder darauf ausgerichtet bleiben, ihren materiellen Wohlstand zu mehren, wird dessen Rückgang zu heftigen Reaktionen führen – bis hin zur Infragestellung der freiheitlich-demokratischen Ordnung. Solchen Reaktionen gilt es vorzubeugen oder sie zumindest zu dämpfen. Deshalb sollten materielle Wohlstandseinbußen durch nicht-materielle Wohlstandsformen ausgeglichen werden.