Wissender des bewussten Seins
und der Psychologie

Jiddu Krishnamurti – Der Mensch und sein Lebensweg

Krishnamurti wurde 1895 in Madanapalle, Südindien als achtes Kind von Jiddu¹ Narianiah und seiner Frau Sanjeevamma geboren. Traditionsgemäß wurde er nach Krishna benannt, der selbst ein achtes Kind gewesen war.

Für Krishnamurti war die eigene Person und Lebensgeschichte von sehr geringer Bedeutung. Von frühester Jugend an widersetzte er sich allen Bemühungen, ihn als einen außergewöhnlichen Menschen darzustellen.² Dennoch war es sein eigener Vorschlag, eine Biographie über sein Leben zu schreiben, den zunächst Mary Lutyens und später Pupul Jayakar auf seine Bitte hin aufgriffen.

Als eine erste Orientierung führen wir hier die wichtigsten äußeren Lebensstationen auf:

  • 1895–1909 Jugend in Madanapalle
  • 1909–1929 Entdeckung durch die Theosophen, schulische Ausbildung in England, Proklamation zum Weltlehrer und Oberhaupt des Stern-Ordens, Beschränkung seiner Redentätigkeit auf diesen Kreis, Veröffentlichung von Auszügen seiner Reden in der Zeitschrift des Stern-Ordens.
  • 1929–1933 Auflösung des Sternordens und Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, Zwischenphase mit alten und neuen Helfern bei der Organisation der Reisen und Reden und bei der Herausgabe des »Star Bulletin«, organisatorische Leitung D. Rajagopal.
  • 1933–1938 Nach Krishnamurtis späterer Angabe der Beginn der voll entfalteten Lehre, Veröffentlichung der Redenserien in Heftform für die Teilnehmer der Reden, regelmäßiger Newsletter zur Ankündigung der Reisen und Reden, wachsende Unterstützerkreise in vielen Ländern.
  • 1939 bis 1947 Einstellung der Reisen und Reden wegen des Krieges, einzige Reden in Ojai 1940, 1944, 1945 und 1946, Umformung des Star Publishing Trust zu Krishnamurti Writings Incorporated (KWINC).
  • 1947–1968 Wiederaufnahme der Reisen und Reden, ab 1953 Veröffentlichung von Büchern bei großen Verlagen, ab 1961 regelmäßige Treffen in Saanen, Schweiz.
  • 1968–1986 Trennung Krishnamurtis von Rajagopal und der KWINC, Gründung von neuen Stiftungen in England, Indien und den USA, Gründung der Schule in Brockwood Park, Reden und Reisen bis Anfang Januar 1986.
  • 17. Februar 1986 Tod in Ojai, Kalifornien

Es ist geplant, diese Chronologie in einer späteren Fassung noch etwas weiter zu verfeinern und mit detaillierteren Informationen zu versehen.

  • 1 In Indien steht der Familienname vor dem Vornamen. Krishnamurtis Name wäre daher in westlicher Schreibweise »Krishnamurti Jiddu«.
  • 2 Angabe aus »Grenzenlos frei«, eine Broschüre der Krishnamurti Stiftungen zu Krishnamurtis hundertstem Geburtstag.

übernommen von http://www.jkrishnamurti.de/Leben.37.0.html

Lehrsätze im Film

  1. Warum ist die Welt so ein Chaos?

2. Die Bewegung des Denkens und Werdens

3. Handeln, das immer richtig ist

4. Die Konditionierung durchbrechen

5. Die Beziehung zwischen Wunsch, Wille und Liebe

6. Am Ende des Leids stehen Liebe und Mitgefühl

7. Gibt es überhaupt etwas Heiliges im Leben?

8. Fragen und Antworten, Teil 1

9. Fragen und Antworten, Teil 2

Fragen und Antworten Teil 3

Fragen und Antworten Teil 4

Fragen und Antworten Teil 5

The Wahingtin Talk 1

The Wahingtin Talk 2