Wissender der rein pflanzlichen biologisch- rohköstlichen Ernährung

Warum Vegan?

Glücklicherweise sind die Zeiten vorbei, zu denen die Haltung der meisten Menschen gegenüber Veganismus sehr kritisch war. Dass es tatsächlich Leute gibt, die nicht nur auf Fleisch und Fisch, sondern auch auf Milchprodukte und Eier verzichten, war für viele andere Menschen nicht nur befremdlich und suspekt, sondern sie hielten es auch für ungesund und sogar gefährlich.
Veganer seien unterernährt, es fehlten ihnen viele Vitamine, die nur über tierische Nahrungsmittel zur Verfügung gestellt werden könnten und Muskeln könne man sowieso nur mit tierischen Proteinen aufbauen.
Dies waren einige der Vorurteile und schlichtweg falschen Behauptungen, mit denen viele Vegetarier und Veganer tagtäglich konfrontiert und teilweise verunsichert wurden. Und auch heute gibt es leider immer noch viele Menschen, die die vegane Ernährungsweise für unangemessen halten.
Dabei bietet einem gerade die rein pflanzliche Ernährung alle Nährstoffe, die der Mensch benötigt, um gesund, stark und körperlich, sowie geistig fit zu sein.

Es gibt eine Menge Veganer, die sich abwechslungsreich ernähren und einen hohen Anteil von verschiedenen Früchten und Gemüsesorten in ihre Ernährung mit einbeziehen und beweisen, dass sie nicht nur gesund und vital sind, sondern sogar auch Krankheiten damit heilen können.
Allerdings ist es nicht damit getan, tierische Produkte durch pflanzliche Kost zu ersetzen, man muss sich ein wenig mit der Materie beschäftigen, welche Mikronährstoffe beispielsweise in welchen pflanzlichen Lebensmitteln vorhanden sind und welche Bedeutung diese für den menschlichen Körper haben. Abwechslungsreich, farbenfroh und reichhaltig – so lautet die Devise. Und dann ist es kein grosses Kunststück, neben strahlender Gesundheit jeden Tag mit neuen Genüssen und Erfahrungen überrascht zu werden.
Denn nicht nur der Körper, sondern auch der Geist wird feingliedriger und feinfühliger für die wichtigen, elementaren Dinge dieser Welt.

An dieser Stelle sollten wir nicht ausser Acht lassen, dass nicht nur unser eigenes Wohl bei der veganen Ernährung eine Rolle spielt, sondern auch das unserer Mitgeschöpfe.
Tag für Tag müssen unzählige Tiere für den Genuss und den Profit der Menschen Leiden und Qualen durchstehen, die wir uns in unseren schlimmsten Alpträumen nicht vorstellen können. Die Massentierhaltung ist zu einem grossen Problem geworden und mittlerweile kann das kaum noch jemand leugnen. Trotzdem werden Fleisch und andere tierische Produkte in grösseren Mengen konsumiert, als es jemals in der Geschichte der Menschheit der Fall gewesen ist.
Die meisten Menschen glauben, dass sie als Einzelperson durch eine Ernährungsumstellung nichts bewirken können. Dabei würden sie durch ein Umdenken und eine langfristige Änderung an ihrem Essverhalten nicht nur sich selber, den vielen Tieren sondern auch den Menschen Gutes tun, die bis zu ihrem Tod hungern müssen, weil die tierische Lebensmittelindustrie Unmengen an fruchtbares Land für die Versorgung der Tiere für Monokulturen brach legen müssen.

Warum Rohkost?

Sich ausschliesslich rohköstlich zu ernähren widerstrebt den meisten Menschen. Heute werden genau so viele Rohköstler als verrückt und leichtsinnig bezeichnet, wie vor zehn Jahren Veganer kritisiert wurden.
Dabei ist die Rohkost neben der Urkost die natürlichste und direkteste Art sich zu ernähren. Durch den hohen Anteil an Obst und Gemüse werden sehr viele Vitamine und Mineralien aufgenommen, die in unverarbeiteter und unerhitzter Form bestehen bleiben und in ihrer natürlichen Form besser von unserem Körper aufgenommen und verarbeitet werden können.
Die Nahrung zu erhitzen machte zu Krisenzeiten Sinn, in denen ungeeignete Nahrungsmittel wie Fleisch als Notnahrung für unsere empfindlichen Mägen über dem Feuer gebraten und somit besser verträglich gemacht wurden.
Da wir aber in unserer heutigen modernen Welt Zugang zu fast allen Früchten dieser Welt haben, brauchen wir diese nicht durch Kochen verändern oder gar zerstören.
Nicht nur durch die Zugabe von Hitze, sondern auch durch die industrielle Verarbeitung werden unsere Lebensmittel so sehr denaturiert, dass diese für unseren Körper unbrauchbar werden und sich im schlechtesten Fall zu einer Last für unser Immunsystem entwickeln.

Kräfte und Gesundheit erhalten wir dadurch, dass wir uns der Standarternährung entziehen und zu unseren Wurzeln zurückkehren.
Wir müssen wieder lernen, die von der Natur bereitgestellten Lebensmittel zu verzehren.
Denn daraus schöpfen wir unsere Energie.

In der heutigen Zeit ist es nicht immer einfach den instinktiven, von der Natur bestimmten Weg zu gehen und seinem Körper zur Gesundheit und Unbeschwertheit zu verhelfen. Oft schmeckt das Essen zu fade, weil man mittlerweile daran gewöhnt ist, die Speisen extrem zu würzen und zu salzen. Auf warme Speisen zu verzichten, widerstrebt ebenfalls vielen Menschen, weil auch hier die Kräfte der Gewohnheit stärker sind als die, die einst unseren Instinkt geprägt haben. Dabei müssen wir bei der rohköstlichen, veganen Ernährungsform nicht lernen, zu verzichten. Wir müssen lediglich anfangen, umzudenken und uns auf etwas Neues vorbereiten. Das kann in der Übergangsphase schwierig und ungewohnt sein, und genau an dieser Stelle möchte ich helfen und wertvolle Tipps geben.

Somit habe ich meine Erkenntnisse und Erfahrungen über die pflanzliche Rohkost in den letzten Jahren gesammelt und in Form von nützlichen Tipps und leckeren Rezepten zusammengefasst. Mein verbesserter Gesundheitszustand und all die neue mir bislang unbekannte Energie die mir tagtäglich zur Verfügung steht, haben mich dazu bewegt, anderen Interessierten davon zu berichten und ihnen bei einem sehr wichtigen Schritt in ihrem Leben behilflich zu sein.
Denn mit einer kleinen Hilfestellung und einer gewissen Portion Routine, die sich sehr schnell einstellen wird, ist es alles andere als schwierig, diese Ernährungsweise für sich umzusetzen und damit glücklich zu leben.

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