Vom eingetrichterten ‚TUN MÜSSEN‘ zum ‚NICHTS TUN MÜSSEN‘ kommen

hier gepinnt OKTOBER 2016: http://www.torindiegalaxien.de/1016/0ramona.html

 

Wäre das tatsächlich möglich ? Würden wir Menschen ins NICHTS-TUN kommen können ? Oder würde es darum gehen, einfach NICHTS zu TUN – ohne den Glauben, erst dorthin kommen zu müssen?

Was für Arten von TUN MÜSSEN hatte es gegeben, die dem Menschen von der Kindheit an eingeprägt worden waren? :

 

Es hatte mit – Essen müssen, Trinken müssen, Schlafen müssen, gesund bleiben müssen, riechen müssen, schmecken müssen, fühlen müssen, lieb-, brav-, leise-, folgsam-, vorsichtig…… werden und bleiben MÜSSEN begonnen, was im Heranwachsen zu weiterem Derartigen TUN MÜSSEN vermehrt worden war, wie z.B.: in den Kindergarten-, in die Schule gehen MÜSSEN, nach fixen Vorgaben leben und  lernen MÜSSEN = nach fixen Vorgaben / Vorschriften TUN MÜSSEN.

 

Neben Schul- und Lernvorgaben… hatte es noch viele weitere, ‚vermeintlich allgemein gültige‘ gesellschaftliche Vorgaben gegeben, wie z.B. einen Beruf lernen MÜSSEN, um etwas zum Wohle der Allgemeinheit, also zum vermeintlichen Wohle der Gesellschaft zu TUN.

Ach, da war ja noch etwas gewesen – Geld verdienen MÜSSEN.

 

Hatte es einem Menschen tatsächlich WOHL TUN-, wohl ergehen gekonnt, wenn ihm bei beinahe allem vorgeschrieben worden war, was er TUN MÜSSE und wie er es TUN MÜSSE ? Wenn es damit vielen Einzelnen schlecht ergangen war, hatte dies dann tatsächlich zum Wohl seiner Mitmenschen beitragen gekonnt ?

 

Dieses TUN MÜSSEN war so tief in uns eingeprägt worden, dass die Auswirkungen zahlreiche Formen angenommen hatten, sowie dadurch viele zwanghafte Gewohnheiten entstanden waren – was zu bemerken meist schwierig war, weil wir tatsächlich die längste Zeit geglaubt hatten,

wir würden all das Gewohnte wirklich brauchen, um uns wohl fühlen zu können.

 

Als hätte das Gewohnte eine Sicherheit hergestellt, waren wir Menschen die längste Zeit fast permanent am TUN, um das Gewohnte erhalten zu können bzw. idealerweise noch steigern zu können – da eine Steigerung vermeintlich auch die Sicherheit steigern würde.

War das anstrengend ? Hatte es sich manchmal wie Schwerarbeit angefühlt ?

Hatten wir bzw. würden wir tatsächlich permanent etwas TUN MÜSSEN ?

 

„Ihr sollt werden wir die Kinder“ hatte es geheissen. Damit waren wohl Kinder gemeint, die noch ohne eine Ahnung waren, dass Essen, Trinken, Schlafen… GETAN werden MÜSSE. Dies hatten Kinder, möglicherweise ein erstes Mal, als etwas ‚das GETAN werden MÜSSE‘ erlebt, nachdem sie ‚im Verständis der Erwachsenen‘ zu lange ohne Essen, Trinken, Schlaf… gewesen waren,

sodass die Erwachsenen sie dazu gedrängt hatten – es TUN zu MÜSSEN.

 

Bis dahin, war für Kinder ‚etwas TUN zu MÜSSEN‘ abwesend, unbekannt, inexistent.

Mit anderen Worten waren sie noch FREI – von Erfahrungen wie Zwang, Druck, Stress, Schmerz, Leid, Erwartung, Forderung, Manipulation, Widerstand, Ablehnung, Zurückweisung, Berechnung, Beurteilung. Sie waren ‚FREI von all dem‘ in diese Welt gekommen – ohne eine Idee davon, dass sie irgendwann wieder in ein NICHTS TUN MÜSSEN „KOMMEN“ sollten.

Denn sie waren selbst dieses NICHTS TUN MÜSSEN –

indem sie völlig frei von irgendwelchen Absichten waren.

 

NICHTS TUN MÜSSEN – wie lange hatten wir Erwachsenen das aushalten gekonnt ?

Wie lange hatte unser Verstand Ruhe gegeben ? Wie schnell hatte er mitgeteilt, dass es langweilig wäre ? Und wie verzweifelt waren wir gewesen, wenn wir manchmal in offensichtlich unangenehmen Situationen NICHTS TUN gekonnt hatten – wobei unser Verstand uns zugleich damit bombardiert hatte, wir würden doch etwas TUN MÜSSEN ?

 

Ohne ein schlechtes Gewissen NICHTS zu TUN, war bei vielen Menschen zur Seltenheit geworden. Bereits die Idee, sich im NICHTS TUN MÜSSEN möglicherweise sogar ‚FREI‘ und glücklich fühlen zu können, war für viele Menschen wie eine Absurdität.

Länger NICHTS VORHABEN; nur ein paar Tage mal gänzlich ‚ohne PLAN zu leben‘ –

wie wäre das ?

Denn auch Planen war zum TUN MÜSSEN gehörend, weil es ohne Plan schwer auszuhalten war. Wir waren zu Sklaven unserer Gewohnheiten geworden. Gewohnheiten hatte es vielfältige gegeben, von denen unser Verstand uns die längste Zeit erzählt hatte, es wäre Genuss.

Wie würde erkannt werden können, ob es sich bei vermeintlichen Genüssen in Wahrheit um eine Gewohnheit gehandelt hatte ? Indem Du darunter leiden würdest, wenn Du es nicht bekommen, konsumieren, erleben würdest können.

 

TUN MÜSSEN hatte zu HABEN WOLLEN / HABEN MÜSSEN gehört –

während NICHT TUN MÜSSEN immer das reine SEIN war und bleiben wird –

darum hatte es geheissen:

 

„Ihr sollt werden wie die Kinder“ – und nur DAS TUN, was ihr aus einem leichten, von selbst entstehenden FREUDEN-Impuls heraus TUN werdet

 

Deshalb wird Niemand ins NICHTS TUN MÜSSEN „KOMMEN“ können, sondern es nur immer gegenwärtig erleben können – ohne Vorplanung, ohne Erwartung, ohne Forderung, ohne Berechnung, ohne Beurteilung, ohne Manipulation…. wie ein absichtsloses Kind

 

ANNA RAMONA Mayer

Autorin von „DAS ALPHABET GOTTES“ ~ Die EINE Wahrheit macht uns alle frei

 www.wogopologie.com

 

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