Kess Zerogravity: „Zaubern funktioniert, wenn Du vergisst, was vorher war!“ …

Zitat von Kess Zerogravity aus ihrem Buch Klartraum/Luciddream, Handbuch einer Fee

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

…die perfekte Essenz des folgenden Artikels von Jonathan Dilas


Dieser Artikel wurde verfasst von © Matrixblogger.de

Technik: Die Dissoziation

dissoziationIch wurde des Öfteren darauf angesprochen, was denn überhaupt die Dissoziation sei – immerhin ist sie das Hauptelement und Dreh- und Angelpunkt meiner sämtlichen Techniken, die ich selbst benutze und auf meinen Workshops unterrichte. Nun ist der Begriff der Dissoziation nicht geläufig und irritiert viele Leser, die meine Webseite oder meinen Blog besuchen. Aus dem Grund möchte ich nun eine umfangreiche Erklärung zur Dissoziation liefern.

Das Gegenstück zur Dissoziation ist die Assoziation. Letztere benutzen wir tagtäglich und in einem fort – und das eigentlich, ohne jemals wirklich in irgendeiner Form damit aufzuhören. Wenn wir einen Menschen sehen, der auf sein Auto zugeht und den Schlüssel in das Schloss der Wagentür steckt, dann beginnt in jedem von uns ganz automatisch der Assoziationsprozess. Denn im Geiste sehen wir die Person bereits in ihrem Auto sitzen und wie sie die Straße hinunterfährt, vielleicht sogar stellen wir uns vor, wohin die Person fährt, vielleicht zur Arbeit oder einkaufen. Tatsächlich jedoch nimmt man nur eine Person wahr, die vor einem Auto steht.

Auf diesem Prinzip beruhen auch Überraschungen. Solche sind nur möglich, wenn wir den weiteren Verlauf einer beobachteten Szene bereits assoziiert haben. Sollte sich die Person beispielsweise als Autodieb herausstellen, dann wären wir sehr überrascht, immerhin sahen wir ihn aufgrund unserer Assoziationen als Besitzer des Autos, der zur Arbeit fährt. Assoziationen und voreingenommene Wahrnehmung gehen also Hand in Hand und bedingen einander im höchsten Maße.
Edmund Husserl, ein Mathematiker und Philosoph zum Anfang des 20. Jahrhunderts, begründete die Phänomenologie, eine wissenschaftliche These, die von seinen Kollegen höchst abgelehnt und von ihnen als Wissenschaft daraufhin zu einer Philosophie degradiert wurde. Husserl erklärte, dass es unmöglich sei, eine vernünftige, wissenschaftliche These zu beweisen, wenn man daran mit all seinen Assoziationen, Vorurteilen, Erwartungen und Hoffnungen heranginge. Es wäre unabdingbar, dass man die Dissoziation einsetzt, um sich frei von allen Assoziationen, Erinnerungen und Erwartungen zu machen. Dazu ging er davon aus, dass nur dann ein wirklich offener Geist temporär möglich wäre, um eine Problemstellung oder eine Analyse vernünftig lösen bzw. erstellen zu können. Diesen Zustand bezeichnete er als reduktive Wahrnehmung, d.h. es sollte absolut nur versucht werden, die Gegenwart zu betrachten ohne etwas hinzuzudichten oder in die Vergangenheit oder Zukunft abzudriften.

Was ist möglich mit der Dissoziation?

Möglich ist hiermit eigentlich alles. Der Grund liegt hier bei den Erinnerungen. Nur aufgrund unserer Erinnerung sind wir die Person, die wir nun einmal sind. Auch unser Gehirn ist aufgrund der Erinnerungen auf eine spezielle Weise geschaltet, dass unser Alltag äußerst routiniert abläuft. Das Gehirn und die Persönlichkeit eines Menschen ist also in seinen festen Bahnen integriert und lebt diese schon allein aus Gewohnheit jeden Tag und auch jede Nacht auf ähnliche Weisen. Aus dem Grund ist die Dissoziation so wichtig, sie verdrahtet die Schaltungen in unserem Gehirn auf eine ganz neue Weise, kann andere Elemente unserer DNA aktivieren, ist in der Lage, andere Persönlichkeiten in unserem Geist anzusprechen und an die Oberfläche zu befördern, psychische und auch parapsychologische Möglichkeiten im Alltag erreichbar zu machen u.v.m. Eigentlich ist fast alles möglich mit der Dissoziation, was man sich vorstellen kann. Unsere DNA besitzt den Code für jede erdenkliche Situation und Fähigkeit, die in uns in irgendeiner Form potentiell vorhanden ist. Man kann mit der Dissoziation sogar die Realität wechseln oder die Alltagsrealität derartig kreativ verändern, dass sie uns viel mehr zusagt als zuvor. Wer sich für parapsychologische Fähigkeiten interessiert, der kann mithilfe der Dissoziation nicht nur luzides Träumen und außerkörperliche Erfahrungen schneller erlernen, sondern erlangt darüber hinaus psychische Energien, die es einem ermöglichen, seinen eigenen Alltag neu zu erschaffen, Talente zu fördern, verborgene Fähigkeiten ins Bewusstsein zu heben, sich selbst zu heilen oder zu Ruhm, Ansehen und Reichtum zu gelangen. Die Möglichkeiten sind unerschöpflich und Dissoziation ist keine Meditation, sondern eine Sache des persönlichen Willens.
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